Steigende Mieten und Wohnungsknappheit in unseren Ballungsräumen und studentischen Zentren stellen die Gesellschaft ebenso vor Herausforderungen, wie oft demographisch bedingte Leerstände in ländlicheren Regionen unseres Landes. Von Staat und Gesetzgeber wird gefordert, Lösungen anzubieten und den Markt so zu regulieren, dass Angebot und Nachfrage möglichst in Einklang gebracht werden. Wohnen gehört zur Daseinsvorsorge und daher sollen staatliche Eingriffe und Förderinstrumente dazu beitragen, dass jeder Bürger angemessen mit Wohnraum versorgt ist.
Hessen hat hierbei u.a. mit der Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus und dem „Sonderprogramm für den Wohnungsbau“ mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro viel getan. Wir wollen anhand empirischer Befunde betrachten, welche Wirkungen und Folgen verschiedene wohnungspolitische Instrumente entfalten und was zu tun ist, um die wirtschaftlichen und sozialen Ziele in der Stadt- und Regionalentwicklung zu erreichen. Ausgehend von der Fragestellung, wie eine „bedarfsgerechte“, also an der Nachfrage orientierte, Wohnraumversorgung in den verschiedenen Regionen Hessens aussehen sollte, wollen wir darüber diskutieren, welche Maßnahmen geeignet bzw. ungeeignet sind, oder noch weiter verbessert werden können, um mehr Nutzen zu bringen.

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