

Die Linke - Nicht auf dem Boden der Verfassung - Teil I
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Erfolgreiches
Reiseland Hessen

"Die Arbeit des Energieforums mit seinen unabhängigen Experten bildet eine hervorragende Basis für die künftige Energie- und Klimaschutzpolitik. Damit lässt sich das Ziel aus der Koalitionsvereinbarung, den Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 zu 20 Prozent aus erneuerbarere Grundlage zu bestreiten, auf solider Grundlage umsetzen", sagte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, nach der Vorstellung des vom Energieforum erarbeiteten Energiekonzeptes durch Umweltministerin Silke Lautenschläger.
Stephan begrüßte es, dass in dem Konzept der Schwerpunkt auf die Energieeinsparung gelegt werde, um über Effizienzsteigerungen und rationeller Energienutzung den Energieverbrauch zu mindern. "Schließlich ist die umweltfreundlichste Energie diejenige, die erst gar nicht benötigt wird", so Stephan. Ein besonderes Augenmerk solle auf den Gebäudebestand gelegt werden. "Die dortigen Einsparpotentiale sind enorm und vielfach sogar infolge eingesparter Energiekosten wirtschaftlich rentabel. Wärmedämmung rechnet sich daher nicht nur für die Umwelt, sondern auch im eigenen Geldbeutel. Außerdem wird die Baukonjunktur belebt, so dass das heimische Handwerk von den Beschäftigungseffekten profitieren kann", argumentierte der CDU-Politiker.
Mit Blick auf den Ausbau der erneuerbaren Energien bilde die Biomasse auch weiterhin den Schwerpunkt, zumal Hessen als waldreichstes Bundesland mit einer gut aufgestellten Land- und Forstwirtschaft hierfür wichtige Voraussetzungen biete. "Bei aller Euphorie darf allerdings die Nahrungsmittelproduktion nicht aus dem Auge verloren werden. Bäume wachsen nicht in den Himmel", wies Stephan auf die begrenzten Potentiale hin. Daher seien auch Rest- und Abfallstoffe einer Verwertung als Bio-Energiemasse zuzuführen. Auch den Bereichen der Geothermie, wie auch der Wasserkraft und der Solarenergie zur Strom- und Warmwassererzeugung, sei mit realistischen Ausbauraten Rechnung getragen worden.
Auch die Windenergie in Hessen werde ihren Beitrag zur Erreichung des Ziels leisten müssen. Was deren Ausbau angehe, so sei eine strukturierte und geordnete Lenkung in geeignete Gebiete einem "unkontrollierten Wildwuchs" in jedem Fall vorzuziehen. "Dies erfordert ein Mindestmaß an Vorrangflächen, um die Anlagen rechtssicher auf diese Gebiete begrenzen zu können", sagte Stephan. Für den Regionalplan Südhessen bestehe diesbezüglich noch Nachbesserungsbedarf. Letztlich sei beim Ausbau aber die Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort maßgebend. "Es ist unabdingbar, dass den Belangen der Menschen, der Landschaft und der Natur Rechnung getragen wird und die Gemeinden dies wollen. Wichtige Unterstützung könnten hierzu interkommunale Energieparks leisten, die den Nutzen mehreren Gemeinden zuteil werden lässt. Über genossenschaftlich organisierte Beteiligung von lokalem Gewerbe und den Bürgern bleibt neben der Energieerzeugung auch der finanzielle Ertrag der Anlagen in der Region und fließt nicht an fremde Investoren ab", erläuterte Stephan.
Der CDU-Energieexperte zeigte sich zuversichtlich, dass durch ein Repowering bei bestehenden Anlagen, wie auch durch Nutzung der Vorranggebiete in den Regionalplänen deutliche Steigerungen der Energieerzeugung in Hessen erzielbar sind, auch ohne das Land zu verspargeln. "Hinzu kommt, dass auch hessische Energieversorger in erneuerbare Energien außerhalb Hessens investieren, wo durch Standortvorteile ein größerer Nutzen entsteht. Auch diese sind entsprechend anzurechnen", so Stephan.
Abschließend betonte der CDU-Politiker, dass auch weiterhin fossile Energieträger und die Kernenergie im Energiemix enthalten seien, der sowohl eine sichere Verfügbarkeit, die preiswerte Energieversorgung und einer saubere Energieerzeugung gewährleiste: "Neben der bedeutenden Reduktion des CO2-Ausstoßes verringert dieser Energiemix gleichzeitig die Abhängigkeit von Energieimporten und leistet einen beachtenswerten Beitrag zur Schonung der begrenzten fossilen Ressourcen", sagte Stephan.