"Mit seiner offensichtlichen Falschmeldung zur Zukunft des Bad Hersfelder Festspiele hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth als Vertreter der Interessen und Bürger der Region disqualifiziert", sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Rafael Reißer, zur heutigen Reaktion durch den Pressesprecher von Staatsminister Bernd Neumann. Der Pressesprecher von Staatsminister Neumann hat klargestellt, dass Roths Behauptung "schlicht falsch" sei. Neumann habe in seinem Schreiben an Roth die Aussage von Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann zur Zukunft der Förderung der Bad Hersfelder Festspiele durch den Bund dementiert.

"Das ist eine schallende Ohrfeige für Roths unseriöse Effekthascherei. Diese Bloßstellung ist ein Armutszeugnis für Roth und offenbart einen äußerst fraglichen Politikstil", stellte Reißer fest.
Wörtlich heißt es in der heutigen Stellungnahme des Pressesprechers weiter: "Staatsminister Neumann hat vielmehr in seinem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten Michael Roth vom 12. Oktober 2009 klargestellt, dass beabsichtigt sei, die Förderung der Bad Hersfelder Festspiele im kommenden Jahr fortzusetzen und dementsprechend im neuen Etat Mittel in bisheriger Höhe eingeplant sind. Der Hinweis, dass der Haushalt 2010 natürlich erst noch beschlossen werden muss, ändert nichts an der Absicht des Kulturstaatsministers."
 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag