Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus, erinnert am 1. Jahrestag an die Opfer der Amokfahrt auf dem Rosenmontagszug in Volkmarsen:

„Am 24.2.2021 raste ein Amokfahrer absichtlich in die Menschenmenge auf dem Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen. Über 150 Menschen, davon viele Kinder, wurden zum Teil schwer verletzt - wie durch ein Wunder ist niemand seinen Verletzungen erlegen. Die Folgen, vor allem in psychischer Hinsicht, sind bei vielen auch heute noch nicht verheilt.

Wie furchtbar muss es sein, wenn man mit der Familie bei einem Fastnachtsumzug in guter Stimmung und fröhlichen Kindern, die auf die nächste Zugnummer gespannt warten, steht und wie aus dem Nichts von einem durchrasenden Auto erfasst wird. Umso wichtiger wäre es, dass der bis dato schweigende Täter im anstehenden Prozess endlich Antworten zum „Warum“, zu seinem Motiv und den Hintergründen geben wird. In unserer Gesellschaft darf nie Platz sein für Menschen, die sich von Hass leiten lassen und Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung begreifen.

Wir als CDU-Fraktion übermitteln den Betroffenen und den Menschen in Volkmarsen unsere Verbundenheit und unser nach wie vor tief empfundenes Mitgefühl zu übermitteln. Die Opfer von Volkmarsen sind nicht vergessen! Neben den bereits bestehenden Hilfs- und Präventionsprogrammen des Landes wollen wir mit der Einrichtung eines umfassenden Opferfonds unbürokratische Hilfen zur Bewältigung des erlittenen Unrechts und seiner Folgen gewähren.“

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