"Um Gewalt und Extremismus vorzubeugen, ist die Präventionsarbeit ein zentrales Mittel. Eine Verstärkung der vernetzten Zusammenarbeit, insbesondere aller an der Erziehung junger Menschen Beteiligter, ist und bleibt der wichtigste Ansatz", zog der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Alexander Bauer, ein erstes Fazit anlässlich der Anhörung "Extremismus und Gewalt" im Hessischen Landtag. Hessen sei hier auf dem richtigen Weg. Auch im Bereich des Sports werde wichtige vorbeugende Arbeit gegen Gewalt, Rassismus und Links- und Rechtsextremismus geleistet. Die Hessische Landesregierung habe viele erfolgreiche Projekte wie zum Beispiel "Wölfe im Schafspelz", "IKARus" und das "Kompetenzzentrum Rechtsextremismus" im Kampf gegen Rechtsextremismus gestartet.

"Hessische Projekte, beispielsweise zum Ausstieg aus rechtsextremen oder linksextremen Gruppen, tragen zur guten Entwicklung bei. Neben der Politik ist jedoch die intensive Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen wichtig", so Bauer. Speziell im Umgang mit Amokandrohungen an Schulen sei die Fortbildung von Lehrkräften eine wichtige Aufgabe. "Entscheidend ist nicht zuletzt das gesellschaftliche Klima, das Gewalt und Extremismus den Boden entziehen muss", so der CDU-Innenpolitiker. 
"Besonders erschreckend ist, dass die Feindseeligkeiten gegen Polizeibeamte zugenommen hat. Die Polizei darf nicht Prügelknabe der Nation sein, sondern muss auch im alltäglichen Umgang wieder mehr Respekt erfahren. Auch das staatliche Gewaltmonopol muss wieder stärker ins Bewusstsein rücken, dies sei ebenfalls eine wichtige Erkenntnis der Anhörung", sagte Bauer.

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