Als "Meilenstein für den Gesundheitsschutz in Hessen" hat der suchtpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alfons Gerling, das hessische Nichtraucherschutzgesetz in der abschließenden Beratung im Hessischen Landtag bezeichnet. "Dieses Gesetz sorgt für einen umfassenden und wirkungsvollen Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens – wir geben damit dem Gesundheitsschutz in Hessen absoluten Vorrang", so Gerling.

Demnach wird es ab 01. Oktober 2007 ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen des Landes und der Kommunen, in Heimen und Krankenhäusern, in Kultur- und Jugendeinrichtungen sowie in der Gastronomie geben, wobei Gaststätten einen separaten und gekennzeichneten Raucherraum einrichten können.

"Das Scheitern der Vereinbarung mit dem Hotel- und Gaststättenverband, freiwillig Raucherplätze einzurichten, hat gezeigt, dass ein wirksamer Nichtraucherschutz auf freiwilliger Basis nicht möglich ist und deshalb eine gesetzliche Regelunge erfolgen musste", so Gerling. Zudem liege Hessen mit dem generellen Rauchverbot in Gaststätten mit der Ausnahme eines separaten Nichtraucherraumes auf einer gemeinsamen Linie mit den anderen Bundesländern.
"Mit dem Hessischen Nichtraucherschutzgesetz geht es uns nicht darum, Raucher zu bevormunden oder das Rauchen generell zu verbieten, sondern unser Ziel ist es, Nichtraucher vor den gesundheitsschädigenden Folgen des Passivsrauchens zu schützen", betonte Gerling. "Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung steht hinter diesem wirkungsvollen Nichtraucherschutz und wir sind uns sicher, dass auch die Kritiker nach einer anfänglichen Gewöhnungszeit die neuen Regelungen akzeptieren werden."

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