"Wir sind mit dem von der Landesregierung eingebrachten Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGÖGD) in Hessen gut aufgestellt", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anne Oppermann, in der heutigen Lesung des Gesetzentwurfs im Hessischen Landtag. "Den sich weltweit verändernden Gefahren im Gesundheitswesen kann nun mit klar definierten Strukturen wirksam begegnet werden."

"Erstmals werden in Hessen die zentralen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes in einem einzigen Gesetz zusammengefasst. Dadurch können acht Gesetze und Verordnungen und mehr als 140 Paragrafen aufgehoben werden. Dies führt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu einem effizienteren Vorgehen bei der Krisenintervention und Risikobekämpfung von Gesundheitsgefahren. Schnelle Interventionsmöglichkeiten und kurze Entscheidungswege können Leben retten", erläutert Oppermann.

"Besonders begrüßen wir das hohe Verantwortungsbewusstsein der Landesregierung den Bereich des Kinderschutzes über das HGÖGD hinaus durch das Kinderschutzgesetz, mit dem die empfohlenen Regeluntersuchungen von Kleinst- und Kleinkindern verpflichtend werden, in besonderer Weise zu stärken", so Oppermann abschließend.

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