Als "absoluten Unsinn und spekulatives Sommerlochtheater" hat der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Axel Wintermeyer, die heutigen Äußerungen von FDP-Chef Hahn bezeichnet. "Wir stehen für einen klaren, erfolgreichen Kurs der Mitte mit eindeutiger Abgrenzung zum extrem linken Kurs von Ypsilanti-SPD und Al-Wazir-Grünen", sagte Wintermeyer. Dass die Kompetenz von Roland Koch auch im Bund „Bedeutung und Gewicht“ habe, sei für das Land Hessen und die Bürger ein "wunderbarer Glücksfall". "Offensichtlich ist Herr Hahn nicht ausgelastet, sonst würde er sich mit seinen unsinnigen Ratschlägen zurückhalten."

Die Vorwürfe von Hahn an Wirtschaftsminister Rhiel im Zusammenhang mit der Bahnreform bezeichnete Wintermeyer als eine "Entgleisung". Hessens Wirtschaftsminister Rhiel stehe wie kaum ein anderer auf den unterschiedlichsten Themenfeldern für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, die Hessen im bundesweiten Vergleich in die Spitzengruppe geführt habe. Diese Politik helfe nicht zuletzt auch den Verbrauchern und Bürgern, wie sich am Beispiel des Kampfes gegen die überhöhte Strompreise und der durch die "falsche Bahnprivatisierung" bedingten möglichen Kostensteigerung im Schienenverkehr zeige. "Herr Hahn muss sich endlich damit abfinden, dass die Wirtschaftspolitik in Hessen seit 2003 von der CDU gestaltet wird."

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