Als „erste bestandene Bewährungsprobe für den Ballungsraum“ hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Dr. Franz Josef Jung, die Gründung der Frankfurt-Rhein-Main GmbH begrüßt. Der Zusammenschluss von 22 Städten, Kreisen, Verbänden und des Landes Hessen sei ein „großer Schritt und die Voraussetzung für eine gemeinsame Standortförderung in der Region“.

„Nur wenn das Rhein-Main-Gebiet als einheitliche Marke auftritt, hat es Chancen im internationalen Wettbewerb“, so Jung. „Dass es dazu einen gemeinsamen Willen in der Region gibt, zeigt die Gründung der Standortmarketinggesellschaft auf eindrucksvolle Weise.“

Frankfurt und Rhein-Main hätten wirtschaftlich und kulturell „enorm viel“ zu bieten. Es sei gelungen, die Region von der Notwendigkeit einer freiwilligen und engen Zusammenarbeit zu überzeugen. Die kommunale Selbständigkeit der einzelnen Kreise und Städte blieben erhalten.
„Der Ballungsraum wird mit neuem Leben erfüllt", freute sich der CDU-Fraktionschef. „Vor einem Jahr hätte kaum jemand derartige Erfolge und Fortschritte für möglich gehalten.“ Das Land habe mit der Debatte um das Ballungsraumgesetz einen klaren Weg vorgegeben, der sich als richtig erwiesen habe. „Jetzt müssen auch in anderen Bereichen der regionalen Zusammenarbeit nächste Schritte folgen“, forderte der CDU-Politiker am Dienstag. Ob im Bereich Wirtschaft, Kultur oder Sport - an einer engeren Zusammenarbeit und Verzahnung der Region führe kein Weg vorbei.

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