• Frankfurt wäre der richtige Standort für die Bankenaufsicht gewesen
  • Finanzplatz Frankfurt wird sich auch ohne die EBA hervorragend entwickeln

Zur heutigen Entscheidung, die Europäische Bankenaufsicht (EBA) nach Paris zu verlagern und damit der Frankfurter Bewerbung nicht zu entsprechen, erklärt der europapolitische Sprecher, Tobias Utter, für die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag:

„Es ist schade, dass die Europäische Bankenaufsicht nicht nach Frankfurt umzieht. Viele gute Gründe sprachen für eine Verlagerung der EBA in DIE europäische Finanzhauptstadt – nämlich nach Frankfurt am Main.
Es wäre gut gewesen, die Aufsichtsgremien für Banken und Versicherungen am Standort der Europäischen Zentralbank zu bündeln. Auch die anderen Entscheidungskriterien hat Frankfurt in hervorragender Weise erfüllt. Landes- und Bundesregierung haben unermüdlich für die Bewerbung Frankfurts geworben und auf allen Ebenen dargestellt, dass Frankfurt aus fachlicher Sicht der beste Standort für die EBA wäre. Für diesen beharrlichen Einsatz danke ich den politischen Handlungsträgern in Bundes- und Landesregierung.
Dass sich der Ministerrat mehrheitlich nun anders entschieden hat, ist höchst bedauerlich. Wir müssen solche Mehrheitsentscheidungen aber akzeptieren, auch wenn wohl nicht nur sachliche Argumente handlungsleitende waren.
Frankfurt wird dennoch die zentrale Finanzmetropole Kontinentaleuropas bleiben. Der Finanzplatz Frankfurt wird – mit der Unterstützung der Landesregierung – die Chancen des Ausscheidens Großbritanniens, so bedauerlich dieser Vorgang auch ist und bleibt, nutzen. Schon jetzt zeigen viele Verlagerungen der entsprechenden Geschäftssparten internationaler Banken von Landon nach Frankfurt, dass Frankfurt noch bedeutender im europäischen und weltweiten Finanzsystem werden wird – auch ohne die EBA.“

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Tobias Utter

Europapolitischer Sprecher, Ältestenratsmitglied

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