• Damit schnelle Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei rechtzeitig ankommt und Abschlepp- und Bergungsfahrzeuge Autobahnen und Landstraßen zügig freiräumen können, müssen Rettungsgassen frei gehalten werden
  • Durch vernünftiges Verhalten kann jeder Verkehrsteilnehmer mithelfen
  • CDU-Fraktion unterstützt Initiative für härtere Sanktion bei „Windschattenfahrten“

Anlässlich der heutigen gemeinsamen Aktion des Hessischen Sozialministeriums mit dem ADAC Hessen-Thüringen und dem DRK für die Rettungsgasse erklärt der feuerwehrpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Markus Meysner:

„Insbesondere bei schweren Unfällen entscheiden oft wenige Minuten über Leben und Tod. Eine ordnungsgemäß gebildete Rettungsgasse hilft Ersthelfern, möglichst schnell zum Unfallort zu gelangen - dies kann Leben retten. Niemand steht gerne im Stau, aber jeder von uns kann selbst in die Lage geraten, dringend Hilfe zu benötigen. Wir appellieren deshalb an alle Autofahrer: Damit schnelle Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei rechtzeitig ankommt und Abschlepp- und Bergungsfahrzeuge Autobahnen und Landstraßen zügig freiräumen können, müssen Rettungsgassen frei gehalten werden. Durch vernünftiges Verhalten kann hier jeder Verkehrsteilnehmer mithelfen, indem bereits bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse gebildet wird. Verkehrserziehung und -aufklärung sind der richtige Weg, das Thema Rettungsgasse in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer besser zu verankern. Die CDU-Fraktion begrüßt deshalb das diesbezügliche Engagement der Hessischen Landesregierung. Mit einer Kampagne an den Autobahnbrücken, Radiodurchsagen, Plakate an Tankstellen und Raststätten und Aufklebern an Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienstwagen wird in Hessen bereits über dieses wichtige Thema aufgeklärt. Leider ist in letzter Zeit auch ein Phänomen zu beobachten, dass manche Fahrer sich an Einsatzfahrzeuge heran hängen, um in deren Windschatten schneller voranzukommen. Ein solches Verhalten ist absolut rücksichtslos und wir unterstützen deshalb die Initiative des Hessischen Innenministers Peter Beuth, solch gewissenloses Verhalten stärker zu sanktionieren.“

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