Anlässlich der Landtagsdebatte über die Kinderbetreuung in Hessen erklärte die Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion für Familienpolitik und frühkindliche Bildung, Bettina M. Wiesmann: „Mit dem Kinderförderungsgesetz haben wir mehr Geld, mehr Qualität und mehr Gerechtigkeit in die Betreuung unserer Kinder gebracht. Wir investieren so viel Geld wie noch nie, und wir stellen für jedes Kind in Hessen anspruchsvolle Mindeststandards in der Betreuungsqualität sicher. Das dritte Kindergartenjahr ist dabei schon jetzt generell beitragsfrei. Um diese Standards zu sichern und noch weiter zu entwickeln, wurde die Landesförderung für die Kinderbetreuung ab dem 1. Januar 2016 auf über 460 Millionen Euro erhöht, dies entspricht annähernd einer Verfünffachung in den letzten zehn Jahren. Dies zeigt den besonderen Stellenwert, den die Hessische Landesregierung der Betreuung von Kindern seit Jahren beimisst. Bei uns in Hessen sind Kinder und Eltern gut aufgehoben.

Im Unterschied hierzu will die Linkspartei auch in ihrem neuen Gesetzentwurf nach ausführlicher Anhörung zur Thematik jegliche Steuerungsfunktion für mehr Qualität in hessischen Kindertageseinrichtungen streichen. Dies ist das Gegenteil von qualitätsfördernd: Die Linke will rund 700 Millionen Euro unterschiedslos an Träger und Einrichtungen verteilen, völlig losgelöst von der Frage, wo welcher Bedarf herrscht und wen man mit welchem Instrument  zu intensiverer Zuwendung, geschickterer Förderung und engagierterem Umgang mit Kindern animieren kann. Die Abschaffung jeglicher Elternbeiträge ist zudem eine vollkommen ungerechtfertigte Subvention für Gutverdiener.

Wir dagegen haben landesweit hohe Mindeststandards und zusätzliche Anreize zur Qualitätsentwicklung gesetzt sowie eine gerechte, weil am unterschiedlichen Förderbedarf von Kindern orientierte Förderlogik eingeführt. Darüber hinaus sichern wir die Trägervielfalt – ein besonders hohes Gut in der hessischen Kinderbetreuung, die den Familien sehr unterschiedliche Profile und Schwerpunkte in der Kinderbetreuung je nach Neigung oder Bekenntnis offeriert und für die unerlässliche Distanz, aber auch das konstruktive Miteinander zwischen Familie und Verantwortlichen für die außerfamiliäre Kinderbetreuung sorgt.“

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