„Kulturelle Bildung ist die Grundlage für eine breite kulturelle Teilhabe aller Menschen. Die größte Chance, die lebenslange kulturelle Teilhabe eines Menschen zu gewährleisten, besteht darin, im Kindes- und Jugendalter die Neugier auf Kunst und Kultur zu wecken. Das frühzeitige Heranführen an künstlerische Prozesse fördert Kreativität und Initiative, Vorstellungskraft, Selbstständigkeit, emotionale Intelligenz und moralische Werte ebenso wie die Fähigkeit zur kritischen Reflexion, zu Gedanken- und Handlungsfreiheit. Wir freuen uns vor diesem Hintergrund darüber, dass mit dem neuen Modellprojekt Kulturkoffer der Landesregierung ab 2016 Kinder und Jugendliche kostenfreie oder kostengünstige kulturelle Angebote erhalten. So kann mehr jungen Menschen die weite Welt der Kultur eröffnet werden.“ Mit diesen Worten begrüßte heute in Wiesbaden die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, den Start des Angebotes.

Beim Kulturkoffer handele es sich um ein Projektpaket zur Unterstützung von bewährten, aber auch neuen Kulturprojekten, insbesondere für 10- bis 16-Jährige. „Die Kommunen und verschiedenste Initiativen haben in den vergangenen Jahren bereits ein reichhaltiges Angebot für Heranwachsende geschaffen, um ihnen die Bedeutung von Kultur zu vermitteln. Zu nennen sind hier etwa der unter anderem vom Hessischen Literaturforum im Mousonturm in Frankfurt organisierte Schreibwettbewerb ‚Ohne Punkt und Komma‘, an dem auch Schulklassen teilnehmen können, oder Veranstaltungen wie ein ‚Kinderkultursommer‘“, so Wiesmann. Neue Maßnahmen sollten vor allem einem inklusiven, interkulturellen und kooperativen Ansatz verpflichtet sein, also auch Flüchtlingskinder und Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ansprechen.

„Nachhaltige Bildungserfolge können insbesondere dann erzielt werden, wenn vielfältige kulturpädagogische und künstlerische Angebote den Alltag unserer Kinder bereichern. Daher ist zu hoffen, dass dieses Projekt nicht nur viele weitere Kooperationspartner findet, sondern die Kommunen diese Chance aktiv nutzen, um ihr bestehendes Angebot tatsächlich auszubauen“, erklärte Wiesmann.

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