Als "völlig absurd" hat die Schulpolitikerin und kirchenpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Kölsch, die Vorwürfe von SPD und Grünen gegenüber Hessens Kultusministerin Karin Wolff heute bezeichnet. "Der heutige Klamauk von SPD und Grünen ist völlig unangebracht", so Kölsch.

Kölsch forderte die rot-grüne Fundamentalopposition auf, die entsprechenden Aussagen der Ministerin in den Medien "richtig und vollständig zur Kenntnis nehmen" und die Versuche, diese "unsachlich zu verzerren", aufzugeben.

So habe Wolff dem Kreationismus eine „klare Absage" erteilt und diesen als"unwissenschaftlich" und "inakzeptabel" bezeichnet. "SPD und Grüne können oder wollen nicht richtig lesen", sagte die CDU-Politikerin. Wolff habe mit ihren Aussagen lediglich „eine pure Selbstverständlichkeit“ deutlich gemacht: "Der Schulunterricht soll junge Erwachsene zum kritischen Nachdenken, auch über die Inhalte des Unterrichts selbst, befähigen. Das ist fächerübergreifend Ziel des Unterrichts", so Kölsch. Das gelte nach dem Schulgesetz und den Lehrplänen für Inhalte aller Fächer.

Das Nachdenken über Inhalte und Vermittlungsformen des Schulunterrichts sei ebenso Aufgabe einer Kultusministerin, wie die Verbesserung der materiellen und pädagogischen Voraussetzungen guter Bildung. "Unter der CDU-Ministerin Wolff ist Hessen in der Bildungspolitik bundesweit Vorreiter geworden. Seit 1999 hat sie 3.500 zusätzliche Lehrerstellen sowie 2.100 zusätzliche Referendarstellen geschaffen. Die Ganztagsangebote wurden seit dem letzten rot-grünen Regierungsjahr nahezu vervierfacht und die Verlässliche Schule ist seit dem laufenden Schuljahr erfolgreich angelaufen", nannte Kölsch Erfolgsbeispiele. Angesichts dieser unbestreitbaren Bilanz versuchten SPD und Grüne offenbar, ihre Oppositionskritik auf Nebenschauplätze zu verlagern.

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