Anlässlich der Debatte über den Lehrplan zur Sexualerziehung an hessischen Schulen sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Unsere Bildungspolitik orientiert sich am Wohle der Kinder. Das gilt auch bei der Umsetzung des Lehrplans zur Sexualerziehung. Die Entwicklung der ganz persönlichen Einstellung zur Sexualität gehört in erster Linie in die Familie. Die Auswirkungen von Sexualität auf die Gesellschaft und die Vermittlung der wissenschaftlich fundierten Sexualkunde umfasst der Auftrag der schulischen Bildung. Dabei steht Sexualerziehung im Spannungsfeld zwischen dem Recht der Eltern, dem Persönlichkeitsrecht des Kindes und dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Sexualerziehung ist deshalb in einem sinnvollen Zusammenwirken von Schule und Elternhaus zu leisten. Dies gewährleistet der Lehrplan zur Sexualerziehung. Lerninhalte werden entsprechend dem jeweiligen Alter und dem damit verbundenen Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler vermittelt. Die Erziehungsberechtigten müssen rechtzeitig im Vorfeld und ausführlich bei Elternabenden über Ziele, Inhalte und die im Unterricht einzusetzenden Lehr- und Hilfsmittel informiert werden. Im Zusammenwirken von Schule, Eltern und Schulaufsichtsbehörden ist wie bisher konsequent darauf zu achten, dass es keine Ideologisierung und Indoktrination von Schülerinnen und Schülern gibt. Insofern haben Eltern jederzeit die Möglichkeit, gegen eventuelle Verstöße vorzugehen.“

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Armin Schwarz

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Kulturpolitischen Ausschuss

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