• CDU setzt sich weiterhin zuverlässig für Familien in Hessen ein
  • Qualitativ gute pädagogische Betreuung der Kinder ist uns ein wichtiges Anliegen
  • Immer mehr Menschen in Hessen ergreifen den Beruf des Erziehers oder der Erzieherin

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Thema „Kinderbetreuung“ erklärte die familienpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg:

„Hessen investiert so viel wie noch nie in gute Kinderbetreuung. Im Doppelhaushalt stellen wir 1,5 Milliarden Euro bereit. Wir entlasten die Eltern und sorgen für eine quantitativ und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Für die Beitragsbefreiung für sechs Stunden der drei Kindergartenjahre stehen 440 Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Mittel fließen in die Betriebskostenförderung und die Qualitätssicherung von Kindertageseinrichtungen.

Hinzu kommt, dass erfreulicherweise immer mehr Menschen in Hessen den Beruf des Erziehers oder der Erzieherin wählen. Seit der Kampagne ‚Große Zukunft mit kleinen Helden‘, die die Hessische Landesregierung im Jahr 2010 gestartet hat, sind die Ausbildungszahlen in diesem Bereich kontinuierlich gestiegen – und zwar auf historische Höchststände. Insgesamt hat sich die Zahl derer, die in Hessen in der Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher sind, nahezu auf 8.400 im Jahr 2017/2018 verdoppelt. Diese Bemühungen werden wir verstärken, damit wir mit dem weiter ansteigenden Bedarf an Betreuung schritthalten können. Weitere Ansatzpunkte sind Schulpraktika, damit Schülerinnen und Schüler den Beruf schon früh kennenlernen können und das Freiwillige Soziale Jahr, um junge Menschen für die Tätigkeit im Bereich der Kinderbetreuung zu begeistern. Darüber hinaus sollen die Kommunen bei der Rekrutierung von Erzieherinnen und Erziehern unterstützt werden. Wichtig ist, dass junge Menschen über den Beruf der Erzieherin/ des Erziehers und über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten gut und frühzeitig informiert werden. Dazu gehören neben der ‚klassischen‘ Ausbildung an einer Fachschule auch die Möglichkeit einer praxisintegrierten Ausbildung mit Vergütung und diverse Studiengänge. Zudem soll geprüft werden, in welchen Bereichen die Ausbildung modifiziert und reformiert werden kann. Im Zuge dessen muss auch noch mehr für die Wertschätzung des Berufsbilds geworben werden. Dazu gehört natürlich auch die Frage des Verdienstes. Dies ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen, mit dem der wachsende Bedarf an Fachkräften gedeckt werden soll – dies gilt es mit den Akteuren aus der Praxis weiter intensiv zu diskutieren und voranzutreiben.

Bei der Anzahl der Azubis im Kindergartenbereich liegen wir laut Bertelsmann-Studie über die Situation der Kinderbetreuung 2018 sogar weit über dem Bundesdurchschnitt. Auch bei der Leitungsausstattung liegt Hessen über den deutschlandweiten Durchschnitt und wir haben sehr gut ausgebildetes Personal. Im Hinblick auf den Personalschlüssel hat sich Hessen im Betrachtungszeitraum der fünf Jahre über alle Bereiche verbessert. Bei den unter Dreijährigen kommen nun auf einen Betreuer
3,9 Kinder anstatt 4,1 Kinder und bei den über Dreijährigen liegt der Personalschlüssel stabil bei 9,7 Kinder pro Betreuer. Trotz der hohen Nachfrage der Eltern auf Betreuungsplätze, konnten wir das Niveau halten.

Eine qualitativ gute pädagogische Betreuung der Kinder ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher wurde nochmals zusätzlich in die Qualität von Kindertageseinrichtungen investiert. So heben wir die BEP-Qualitätspauschale über die kommenden Jahre sukzessive an und steigern sie bis zum Jahr 2020 auf 300 Euro pro Jahr pro Kind. Dafür stehen in Hessen in den kommenden beiden Jahren insgesamt zusätzlich 49 Millionen Euro und ab 2020 jährlich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Im Übrigen kann die Qualitätspauschale von den Kommunen und damit von den Einrichtungen frei, d.h. nicht gebunden an bestimmte Maßnahmen und ohne Verwendungsnachweise für mehr Qualität verwendet werden. In diesem Sinne erwarten wir auch vom Bund, dass die Mittel zur Verbesserung der Qualität in Kindertageseinrichtungen dauerhaft und nachhaltig und ohne verbindliche Verpflichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Wir als CDU arbeiten weiter an einer flächendeckenden Versorgung, damit jeder Wunsch nach einem Betreuungsplatz erfüllt wird und für Familien echte Wahlfreiheit besteht. Folglich unterstützen wir in Hessen Familien mit voller Kraft.“

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