Am Sonntag hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfrak­tion, Frank Gotthardt, in die Debatte um den Landeswohlfahrtsverband (LWV) eingeschaltet. Der hessischen SPD warf Gotthardt vor, „schlechte Verlierer“ zu sein.

Die SPD habe sich als unfähig erwiesen, die enormen Herausforderungen des LWV in den Griff zu bekommen. Als „schlechteste aller Möglichkeiten“ bezeichnete Gotthardt den Kurs der Hessen-SPD, mit „plumper Polemik“ auf die neue Kooperation zwischen CDU, Grünen und FDP zu reagieren.

Wie im Landtag betreibe die SPD auch im LWV eine „Politik der Totalverweigerung". „Es ist ein Armutszeugnis, dass die hessische SPD angesichts des neuen Bündnisses im LWV die beleidigte Leberwurst spielt.“
Den SPD-Vertretern im LWV gehe es nicht so sehr um die Sache. Sie habe es nicht umwunden, dass sie sie künftig den LWV-Direktorenposten nicht wieder besetzen könne. CDU-Fraktionsgeschäftsführer Gotthardt betonte aus Sicht des Landes sei es wichtig, gleichwertige Bedingungen für Menschen mit Behinderungen in Hessen zu gewähr­leisten. Ebenso dürfe eine Reform des LWV nicht mit einem Verlust von Arbeitsplätzen an seinem Standort in Kassel verbunden sein. Ziel der Anstrengungen müsse die Modernisierung des LWV sein, erklärte Gotthardt abschließend.

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