• Verbindliche Partnerschaften werden in verschiedenen Lebensformen gelebt
  • Gewissensentscheidung ist der richtige Weg bei Abstimmung über Öffnung der zivilrechtlichen Ehe
  • Respekt vor der jeweils anderen Meinung und würdevoller Umgang bei dieser grundsätzlichen Fragestellung

Anlässlich des von SPD, FDP und Linken gemeinsam auf die Tagesordnung des Hessischen Landtags gesetzten Antrages über die Frage der Öffnung der zivilrechtlichen Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften erklärte der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende, Michael Boddenberg:

„Als CDU stehen wir für die freie Entfaltung der Persönlichkeit jedes Einzelnen und die volle gesellschaftliche Teilhabe ein. Jeder Mensch soll sein Leben ungeachtet seiner sexuellen Orientierung ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen gestalten dürfen. Dieses ist uns gerade als Partei mit einem christlichen Wertefundament ein besonderes Anliegen. Wir erkennen an, dass auch in eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften dieselben Werte der Verbindlichkeit und der wechselseitigen Verantwortung gelebt werden, wie wir sie auch in der Ehe zwischen Mann und Frau vorfinden.

Aber gerade in der Frage der Gleichstellung der Rechtsformen der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der zivilrechtlichen Ehe gibt es unterschiedliche Auffassungen – seien sie rechtlich oder religiös begründet. Deshalb diskutieren wir mit viel Ernsthaftigkeit über die verschiedenen Aspekte. Im Ergebnis sind wir überzeugt, dass es eine Gewissensentscheidung des Einzelnen ist, die sich nicht zur Entscheidung per Mehrheitsbeschluss eignet. In der gesamten Debatte erwarten wir Respekt vor der jeweils anderen Meinung und einen würdevollen Umgang in dieser so grundsätzlichen Fragestellung.“

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Michael Boddenberg

Fraktionsvorsitzender, Staatsminister für Bundesangelegenheiten a.D.

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