Als Zeichen einer „absurden überbürokratisierten Genehmigungspolitik“ hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, das EU-Verfahren um den Ausbau der A 49 bezeichnet. „Ein derartiges Verfahren schadet mittlerweile dem Allgemeinwohl mehr als das es nutzt“, erklärte Boddenberg und kündigte an, dass die CDU „am Ball bleiben wird, dass der Ausbau der A 49 so schnell wie möglich kommt“. „Die Mehrheit der Bevölkerung ist für den Ausbau, da die Belastungen auf den Umgehungsstraßen unerträglich geworden sind.“

Scharfe Kritik richtete Boddenberg an die Ausbaugegner. „Es ist unverantwortlich, die Interessen der Betroffenen derart mit den Füßen zu treten." Sie seien verantwortlich für den Stillstand bei der A49 und langwieriger Prozesse, die den Steuerzahler immense Geldsummen kosteten, so der CDU-Abgeordnete weiter. „Als CDU wollen wir zügigere Verfahren für wichtige Infrastrukturprojekte von überregionaler Bedeutung. Wir können es uns gerade angesichts von über 5 Millionen Arbeitslosen nicht leisten, wichtige Bauprojekte, die Entlastungen für die Anwohner und Arbeitsplätze für die Bürger bringen, auf die lange Bank zu schieben.“ Die hessische CDU habe deshalb im Dezember 2005 einen Antrag eine Initiative auf dem Bundesparteitag gestartet, um für schnellere Genehmigungsverfahren zu sorgen.
Eines ist für Boddenberg sicher: „Der Ausbau der A 49 wird kommen. Die Planungen werden zügig und mit Weitsicht vorangetrieben und nach den naturschutzrechtlichen und juristischen Vorgaben ordnungsgemäß umgesetzt. Dafür werden wir als CDU sorgen.“
 

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