„Es gibt eine klare vertragliche Vereinbarung mit der  Rhön-Klinikum AG, dass die geplante Partikeltherapie ihre Arbeit mit dem neuen Jahr aufnimmt“, so Dr. Christean Wagner, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordneter im Wahlkreis 12 ( Marburg-Biedenkopf West). „Daher erwarte ich, dass sich das  Rhön-Klinikum zu dieser Verpflichtung eindeutig und unmissverständlich bekennt und  sie vertragsgemäß erfüllt.“ 

Bei der Partikeltherapie handelt es sich um eine zukunftsweisende und für die Patienten besonders schonende Krebsbehandlung. In Deutschland gibt es bisher nur eine Anlage in Heidelberg. „Den großen Nutzen für Patienten und Wissenschaft können wir in Heidelberg bereits sehen. Wie das Projekt in Heidelberg beweist, kann eine solche Anlage nach einer Anfangszeit auch betriebswirtschaftlich erfolgreich betrieben werden. Wie in Heidelberg werden auch in Marburg die Patientenzahlen sich kontinuierlich aufbauen und eine wirtschaftliche Nutzung möglich machen“, so Wagner. 

In diesem Zusammenhang lobte Wagner das entschiedene Vorgehen der zuständigen Ministerin Eva Kühne-Hörmann. „Die Ministerin hat bereits mehrfach, zuletzt vor wenigen Wochen, nachdrücklich die Einhaltung der vertraglichen Vereinbarungen angemahnt. Insbesondere hat Ministerin Kühne-Hörmann das Rhön-Klinikum ausdrücklich auf mögliche rechtliche Konsequenzen hingewiesen, falls die Verpflichtungen nicht erfüllt werden.“

Wagner erklärte, dass er von der Bedeutung und Notwendigkeit der Partikeltherapie nach wie vor überzeugt sei. „Die Anlage dient im hohen Maße dem Interesse der betroffenen Patienten und stellt für die Wissenschaft eine exklusive Einrichtung dar.“
 

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