"Ich unterstütze unseren Ministerpräsidenten Roland Koch ausdrücklich bei seinem Vorstoß, Hartz-IV-Empfängern eine Gegenleistung für die staatliche Unterstützung abzuverlangen", sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich der Diskussionen um eine Arbeitspflicht für Leistungsempfänger.
"Bestehende Gesetze müssen konsequenter angewendet werden. Wer Geld vom Staat und damit letztendlich vom Steuerzahler bekommt, der muss auch bereit sein eine Gegenleistung für die Gesellschaft zu erbringen. In der Diskussion muss man differenzieren, zwischen arbeitswilligen und arbeitsunwilligen Leistungsempfängern. Aber Missbrauch von Sozialleistungen ist leider allzu oft Realität", sagte Wagner.

"Für die CDU gilt
das Leitprinzip des Förderns und Forderns. Wir wollen Arbeitssuchende vor allem
darin unterstützen wieder in Arbeit zu kommen. Das ist das Fördern.
Selbstverständlich ist für uns aber auch, dass derjenige, der etwas von der
Gemeinschaft erhält, auch etwas der Gemeinschaft zurückgibt. Das ist das
Fordern", sagte Wagner.

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