Es sei ein "Armutszeugnis für den designierten SPD-Landesvorsitzenden Schäfer-Gümbel", dass er die Diskussion um die Beleidigungen der SPD-Politkerin Nissen jetzt in der Frankfurter Rundschau zur "Privatangelegenheit" erkläre, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, heute in Wiesbaden. Bis heute seien Nissens unentschuldbare Aussagen "Carmen Everts müssten die Beine abfaulen" oder "es sei für sie ein wunderschöner Gedanke, dass man im Mittelalter solche Leute wie die vier SPD-Abgeordneten geteert, gefedert und gevierteilt habe" von Schäfer-Gümbel unkommentiert geblieben.

Statt endlich mit einem "Machtwort" die Bundestagskandidatur der Frankfurter SPD-Politikerin Nissen zu stoppen, verweigere Schäfer-Gümbel einmal mehr klare Worte zu den "unsäglichen Beleidigungen Nissens" gegenüber den vier SPD-Abgeordneten. "Der unerträgliche Politikstil Ypsilantis kann offensichtlich auch unter Schäfer-Gümbel widerspruchslos fortgesetzt werden", stellte Wagner fest. Es sei ein "sehr aufschlussreiches Zeichen für die große Abhängigkeit von seiner Mentorin Ypsilanti", wenn Schäfer-Gümbel bei einem zentralen Thema wie dem innerparteilichen Umgang "sprachlos" bleibe.

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