Frauen und Kinder sind immer wieder Opfer von häuslicher Gewalt. Sie zu schützen und durch Hilfsangebote zu unterstützen ist ebenso wichtig wie das Ergreifen von Präventionsmaßnahmen. "Ein koordiniertes und entschlossenes Vorgehen sowohl der öffentlichen Hand in Land und Kommunen als auch der freien Träger ist unumgänglich", sagte die frauenpolitische Sprecherin der CDU, Claudia Ravensburg. Deshalb begrüße Sie ausdrücklich die Vorlage des hessischen Landesaktionsplans gegen häusliche Gewalt. "Häusliche Gewalt ist keine Privatsache!" so die Landtagsabgeordnete Ravensburg.

"Die öffentliche Ächtung, die strafrechtliche Verfolgung der Täter, die verstärkte Aufklärung, das Angebot niederschwelliger Beratungsangebote vor Ort und das Ausbauen des hessenweit bestehenden Netzes der Bekämpfung sind unsere Ziele, die wir hartnäckig verfolgen." Es sei als großer Erfolg zu werten, dass sowohl das Sozial-, Innen- und Justizministerium ressortübergreifend als auch die Polizei, die Staatsanwaltschaft, die Gerichte, die Interventionsstellen, die Frauennotrufe, Frauenhäuser und Jugendämter Institutionen übergreifend zum bestmöglichen Schutz der Frauen und Kinder zusammenarbeiten.
"Der Landesaktionsplan ist damit eine sehr gute Ausgangsbasis, wir sind in Hessen auf einem guten Weg. Ich sehe aber weitere Verbesserungsmöglichkeiten in der Ansprache der von Gewalt Betroffenen, ausgerichtet auf die speziellen Belange der Zielgruppen Frauen, Behinderte, Mädchen und Jungen mit besonderem Augenmerk auf Migrantinnen", betont die frauenpolitische Sprecherin Ravensburg. Der Plan bilde einen Rahmen, der bereits jetzt in konkretes Handeln vor Ort umgesetzt wird. 

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