Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg, hat die rot/grüne Opposition im Landtag dazu aufgefordert, statt überzogene Kritik zu üben besser gemeinsam für den Girls´ Day zu werben. „Rot/Grün sollte lieber gemeinsam mit uns die Betriebe, Institutionen und Hochschulen in Hessen aufrufen, sich in großer Zahl am Girls´ Day am 28. April zu beteiligen“, forderte Ravensburg am Donnerstag.

„Der Girls´ Day ist ein Erfolgsmodell mit 11.000 Teilnehmerinnen in 1000 Unternehmen im vergangenen Jahr – ein Mädchen-Zukunftstag und das soll er auch bleiben“, betonte Ravensburg. Aber auch Jungen orientierten sich oft eindimensional hin zu typischen Männerberufen. Darauf weise auch besonders die Broschüre der Bundesregierung zum bundesweiten Girls´ Day hin. In das Konzept des Girls´ Day müssten daher sehr wohl auch die Jungen integriert werden.

Neben der Reflektion über das eigene Rollenverständnis sollte der Girls´ Day auch eine Gelegenheit für Jungs sein, klassische Frauenberufe kennen zu lernen - ob im Kindergarten, der Grundschule oder in der Altenpflege", sagte Ravensburg.  
Auch die Informationsschrift des Bundesfamilienministeriums zum Girls´ Day empfehle für Jungen ausdrücklich die Erkundung von typischen Arbeitsplätzen von Frauen. Die Grünen redeten gerne von „gender mainstreaming“, aber wenn es wie hier um die praktische Umsetzung gehe, dann denkt sie aber nicht an Chancengleichheit für beide Geschlechter, sondern doch wieder nur an Frauenförderung, warf Ravensburg der Opposition vor. Man brauche keine weitere staatliche Regulierung, sondern ein gemeinsames Werben für diesen Tag.
 

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