• Anwesenheitspflicht während der Schulzeit besteht grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler
  • CDU unterstützt Engagement junger Menschen für ihre Zukunft
  • Einsatz für den Klimaschutz wäre umso glaubwürdiger, wenn er in der Freizeit stattfinden würde

Die Landesschülervertretung ruft in ihrer Pressekonferenz alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Schulleitungen am 15. März 2019 zu Demonstrationen in Hessen, während der Unterrichtszeit, auf. Dazu erklärte der bildungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Armin Schwarz:

„Das Demonstrationsrecht steht nicht über der Schulpflicht. Grundsätzlich gilt eine Anwesenheitspflicht während der Schulzeit für alle Schülerinnen und Schüler. Politisches und gesellschaftliches Engagement darf am Ende nicht dazu führen, dass schulische Lernziele vernachlässigt werden und sich die Vorbereitung auf Klausuren nach den Terminen von Demonstrationen richtet. Als CDU sagen wir klar: Politische Beteiligung ganz gleich zu welchem Thema darf kein Freibrief dafür sein, dem Unterricht fernzubleiben. Wie eine heute veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, hält eine Mehrheit von 54 Prozent der Deutschen nichts davon, dass Schüler während der Unterrichtszeit für den Klimaschutz demonstrieren.

Der Klimaschutz ist selbstverständlich eine der herausforderndsten Aufgaben unserer Zeit. Wir begrüßen es als CDU außerordentlich, wenn sich vor allem junge Menschen diesem Thema widmen, denn es geht um ihre Zukunft. Dieses Engagement wird umso glaubwürdiger, wenn es in der Freizeit geschieht und nicht während der Unterrichtszeit. Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft ist das Wissen, das sich ein Mensch während seines Lebens aneignet. Für diese Wissens- und Kompetenzvermittlung stehen unsere Schulen. Es existiert eine Vielzahl von politischen, gesellschaftlichen, historischen, kulturellen oder ökonomischen Themen, deren Bedeutung und deren Relevanz über jeden Zweifel erhaben sind. Diese gilt es im Unterricht durch ausgebildete Lehrkräfte pädagogisch sinnvoll aufzuarbeiten.“

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Armin Schwarz

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Kulturpolitischen Ausschuss

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