Der Hessische Landtag hat heute in Wiesbaden das neue Hessische Denkmalschutzgesetz verabschiedet. Mit ihm wird unter anderem das UNESCO-Welterbe in das Gesetz aufgenommen und dessen verstärkter Schutz für die hessischen Welterbestätten festgeschrieben sowie die Rolle der zahlreichen ehrenamtlich Tätigen, die sich für den Denkmalschutz einbringen, gestärkt. Der zuständige Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Hofmeister, sagte in der heutigen Debatte:

„Kultur schafft Identität und prägt das Bewusstsein der Menschen. Zur Kultur gehört auch das geschichtliche Erbe der Jahrhunderte in unterschiedlichster Form. Daher nimmt das seit 1986 bestehende Denkmalschutzgesetz in Hessen zu Recht eine wichtige Rolle ein und hat sich in dieser Zeit bewährt. Die Anhörung im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst hat uns im Verfahren weitere wichtige Impulse zu dem Gesetzentwurf von CDU und GRÜNE geliefert: So werden unter anderem die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden neu in die Liste der Organisationen aufgenommen, die einen Vertreter in den Landesdenkmalrat entsenden sollen. Zudem stärken wir die Belange der Barrierefreiheit sowie der Kirchen. Schließlich regeln wir unmissverständlich: Wer Bodendenkmäler bei unerlaubten Nachforschungen entdeckt, hat keinen Anspruch auf eine Fundprämie. Mit der breiten Zustimmung, welche der Entwurf der Regierungsfraktionen nun erfährt, sichern wir auch zukünftig ein tragfähiges Fundament und einen praxistauglichen Rahmen für den Denkmalschutz in Hessen.“

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