„Die Menschen in der Region Nordhessen haben längst verstanden, wer für die Blockade verantwortlich ist“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Walter Lübcke, und begrüßte die Initiative von Bürgermeister Jürgen Herwig (SPD) aus Hessisch-Lichtenau, für den Ausbau der A44 zu demonstrieren.

„Wer so wie der BUND den Menschen die Zukunft ruinieren möchte, der will ganze Regionen ausbluten lassen“, interpretierte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Walter Lübcke die erneute Umweltschutzklage des BUND gegen den Ausbau der A44. Der BUND kämpfe hier gegen die wirtschaftlichen Chancen der Menschen. „Hier sollen die Hoffnungen einer ganzen Region zerstört werden.

Dem BUND sind die hohen Belastungen der Anwohner an den Durchgangsstraßen durch Lärm und Abgase offenbar ebenso egal, wie die Belange der Pendler und heimischen Unternehmen“, sagte Lübcke.
Lübcke gab jedoch zu bedenken, dass das Interesse am Ausbau der A44 aus den Reihen der SPD nicht immer vorhanden war. So habe im Jahr 1992 der damalige zuständige SPD-Minister Welteke einem Ausbau der B 7 gegenüber einem Neubau der A44 regelmäßig bevorzugt. Der heutige SPD-Landtagsabgeordnete Quanz habe in der HNA am 5. Dezember 1989 sogar wörtlich gesagt: „Eine Autobahn zwischen Herleshausen und Kassel lehnen die Sozialdemokraten ab". Dem nordhessischen SPD Vorsitzenden Manfred Schaub empfahl Lübcke ebenfalls an der Demonstration teilzunehmen, anstatt die Landesregierung für die Blockadepolitik beim Autobahnbau verantwortlich zu machen. 
„Dass die A44 gebaut wird, dafür hat die CDU bereits in der Opposition und nicht erst vor der Kommunalwahl gekämpft“, schmunzelte  der CDU-Abgeordnete.
 

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