• Integration als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe
  • Dreiklang aus gezielter Steuerung, optimaler Ressourcenausstattung und sachgerechter Qualifikation der Lehrkräfte

Seit einem Jahr werden Schülerinnen und Schüler durch den „Schulischen Integrationsplan“ mit Intensivsprachförderungsmaßnahmen unterstützt, um in das Regelschulsystem zu wechseln und bestmöglich integriert zu werden. Dazu erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Mit unserem konzeptionell wegweisenden und personell vorbildlichen Gesamtsprachförderkonzept sind wir bei der Integration von Schülerinnen und Schülern auf einem guten Weg. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die gleichen Chancen geben, um erfolgreich an unserem Bildungssystem teilzunehmen und um in Zukunft ein integrierter Teil der Gesellschaft zu sein.

Der „Schulische Integrationsplan“ hilft dabei gezielt die Seiteneinsteigerinnen und die Seiteneinsteiger zu steuern und zu verteilen, verbessert die Ressourcenausstattung der Schulen und bietet ein umfangreiches Fortbildungs- und Beratungsprogramm. Ein Wechsel von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern von der Intensivklasse in die Regelklasse ist nur mit ausreichenden Deutschkenntnissen möglich, um am Unterricht gut mitzukommen. Trotz des steigenden Anteils der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund von 20,8 Prozent im November 2015 auf 34 Prozent im November letzten Jahres, leisten unsere Schulen beeindruckende Arbeit.

So sind seit 2015 bereits mehr als 21.000 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger in den regulären Unterricht gewechselt. Allein zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 waren es etwa 9.000 Schülerinnen und Schüler. Seit dem Beginn der Legislaturperiode 2014 sind mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen im Rahmen einer Intensivsprachförderung in hessischen Schulen gefördert worden. Landesweit stehen für die Sprachförderung bis zu 2.500 Stellen im Rahmen des schulischen Sprachförderungsgesetzes bereit.

Um die Integration zwischen Schülerinnen und Schülern so wie Lehrern bestmöglich zu gestalten, wurde der Integrationsindex als Ergänzung zur Lehrerzuweisung nach dem Sozialindex geschaffen. Damit fördern wir direkt die Integration der Kinder und Jugendlichen in ihre neuen Klassen und stärken den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Besonders wichtig ist es zu betonen, dass von dieser zusätzlichen Stundenzuweisung alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse profitieren und nicht nur die Migrantinnen und Migranten.“

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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