• Hessen ist und bleibt weltoffen
  • Klare Haltung gegen Diskriminierung, Rassismus und jede Form des Extremismus
  • Staat und Bürgergesellschaft sind gemeinsam gefordert

In den beiden Wochen rund um den 21. März finden jährlich die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Dazu erklärte der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ismail Tipi:

„Die Hessische Landesregierung stellt sich entschieden gegen jede Art von Hetze, Hass und Gewalt. Wir verurteilen jede Form von totalitären, extremistischen, rassistischen, antisemitischen, fremdenfeindlichen und diskriminierenden Äußerungen und treten diesen entschlossen entgegen. Ausgrenzung hat in Hessen keinen Platz.

Um das gegenseitige Verständnis zu fördern – trotz vielfältiger unterschiedlicher Interessen – hat die Hessische Landesregierung unter anderem die ‚Kampagne des Respekts‘ initiiert. Ein Mehr an Respekt bereichert unser Leben, während Respektlosigkeit dem gesellschaftlichen Klima insgesamt zusetzt. Dem dürfen wir nicht mit Gleichgültigkeit begegnen: Wir müssen auch bei unterschiedlichen Standpunkten darauf achten, dass der gegenseitige Respekt gewahrt bleibt. Doch es sind nicht nur wir als Politiker gefordert, sondern auch die Gesellschaft. Gemeinsam müssen wir für eine freie und offene Gesellschaft ohne Hass, Rassismus und Extremismus kämpfen. Dazu brauchen wir mehr Menschen, die klare Kante beziehen und sich gegen Rassismus und Populismus aussprechen. Respekt braucht jeden Einzelnen in der Gesellschaft, niemand darf sich ausnehmen.

Mit der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration wurden darüber hinaus Beratungs-, Aufklärungs- und Präventionsangebote etabliert, um Diskriminierungen und Benachteiligungen zu verhindern und mehr Chancengleichheit für alle herzustellen. Diese Arbeit der Antidiskriminierungsstelle wollen wir noch bekannter machen und wir werden die Antidiskriminierungsstrategie im Dialog mit der Zivilgesellschaft fortführen und weiterentwickeln.

Eine aktive Politik des Landes ist folglich entscheidend für ein friedliches und soziales Zusammenleben. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus tragen in diesem Zusammenhang dazu bei, Akzeptanz und Respekt zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Sie tragen zur Sichtbarkeit und zu mehr Solidarität bei. Die Sensibilisierung der Gesellschaft kann der Staat aber nicht alleine leisten. Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander werden nicht von oben verordnet – sie müssen aus der Mitte der Gesellschaft kommen und aktiv gelebt werden. Lassen Sie uns daher gemeinsam ein Zeichen setzen und einen mutigen und ehrgeizigen Blick in die Zukunft richten, damit Extremismus, Ausgrenzung, Hass und Gewalt in Hessen auch in Zukunft keinen Platz haben.“

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Ismail Tipi

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