• Gute Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen entscheidet maßgeblich über die Möglichkeiten zur Teilhabe an unserer Gesellschaft
  • Wir wollen jedes Kind nach seinen individuellen Begabungen und Voraussetzungen zum bestmöglichen Schulabschluss führen
  • Wir unterstützen unsere Schulen und unsere Lehrkräfte – insbesondere an den Orten mit den größten Herausforderungen – bei ihren anspruchsvollen pädagogischen Aufgaben

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Thema „Die besten Schulen an den Orten mit den besten Herausforderungen“ erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Gute Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen entscheidet maßgeblich über die Möglichkeiten zur Teilhabe an unserer Gesellschaft. Bildung ist eine unserer zentralen Zukunftsaufgaben. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, jedes Kind nach seinen individuellen Begabungen und Voraussetzungen zum bestmöglichen Bildungserfolg zu führen und damit die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit noch weiter zu verbessern. Dazu haben wir die Rahmenbedingungen an hessischen Schulen in den vergangenen Jahren stetig und zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler verbessert.

Hessen ist bereits jetzt – unter anderem mit einer Lehrerstellenversorgung von 105 Prozent im Landesdurchschnitt und den bundesweit höchsten pro Kopf-Ausgaben für Bildung – im Bildungsbereich sehr gut aufgestellt und entwickelt diesen in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen konsequent weiter. Mit einem Etat deutlich über 5 Milliarden Euro wurden die Ausgaben für Bildung in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesteigert. Dies bedeutet unter anderem Erhalt kleiner Schulen und immer kleinere Klassen. Die Schulabbrecherquote ist in Hessen rückläufig: Mit weniger als 5 Prozent Schulabbrechern liegt Hessen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 6,3 Prozent nach dem Bildungsmonitor 2018 und belegt damit einen Spitzenplatz. Beim Anteil der ausländischen Schulabgänger ohne Abschluss haben wir nach dem Bildungsmonitor 2018 mit 10,2 Prozent den niedrigsten Wert aller Länder. Zu Beginn des Jahrtausends lag diese Quote noch fast bei 20 Prozent. Wir eröffnen mit dem Programm „Digitale Schule Hessen“ für alle Schülerinnen und Schüler Chancen und Erfolg im digitalen Zeitalter und befähigen sie mit zeitgemäßer schulischer Bildung und Ausbildung zur erfolgreichen Teilhabe in einer digitalisierten Welt. Unser hessischer Forschernachwuchs glänzt beim „Jugend forscht“-Bundesfinale und auf internationaler Bühne gegen Konkurrenz aus aller Welt.

Der stetige Wandel der Gesellschaft führt auch zu einem stetigen Wandel schulischer Herausforderungen. Wir unterstützen unsere Schulen und unsere Lehrkräfte – insbesondere auch die Schulen an den Orten mit den größten Herausforderungen – bei ihren anspruchsvollen pädagogischen Aufgaben möglichst wirkungsvoll und effizient. Mit der Zusammenfassung des Sozial- und Integrationsindexes werden wir Schulen, deren Schülerinnen und Schüler in überdurchschnittlichem Maß aus bildungsfernen oder sozial benachteiligten Elternhäusern kommen, noch passgenauer als bislang besonders unterstützen. Durch eine feste Zuweisung von sonderpädagogischen Lehrkräften für den inklusiven Unterricht sind die Sonderpädagogen Teil des Kollegiums. Wir wollen kleinere Grundschulklassen, um auf spezifische Förderbedarfe eingehen zu können. Mit 700 Stellen für Sozialpädagogische Fachkräfte stärken wir systematisch multiprofessionelle Teams an den Schulen. Die bei den Staatlichen Schulämtern tätigen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden noch besser in die Kollegien der Schulen integriert.

Die kontinuierliche Steigerung der Ausgaben für Bildung in den letzten 20 Jahren und die gezielte Prioritätensetzung für die bestmögliche Förderung aller Kinder und Jugendlichen nach ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind die Grundlage unseres Erfolges.“

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Armin Schwarz

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Kulturpolitischen Ausschuss

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