Die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel, hat die heutigen Äußerungen des SPD-Abgeordneten Grumbach zur Energieanhörung als klare Abwendung vom Konzept des „selbsternannten Energieexperten“ der SPD, Hermann Scheer, bezeichnet, den außer Frau Ypsilanti wohl niemand mehr „ernst zu nehmen“ scheint. „Beim Thema Energie geht es nicht darum, wer die schönsten Träume hat, sondern um die energiepolitische Realität“, sagte Apel.

„Wer wie Herr Scheer behauptet, 90 Prozent der hessischen Stromversorgung aus Biblis und dem Kohlekraftwerk Staudinger, mit Mais, Sonne und Wasser bis 2013 ersetzen zu können, führt die Verbraucher in die Irre", machte die CDU-Politikerin deutlich und verwies auf die Expertenmeinungen in der Anhörung.
Nur mit einem ausgewogenen Energiemix, der von einem realistischen Ausbau der regenerativen Energien ausgehe, könne man den Zielen Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit dauerhaft gerecht werden. Die Möglichkeiten zur Energieeinsparung müssten jedoch stärker genutzt werden. „Forschung und Entwicklung für moderne und nachhaltige Energieerzeugung und Energieeffizienz bieten wichtige Entwicklungsperspektiven und müssen weiterhin konsequent gefördert werden“, betonte Apel abschließend.
 

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