"Es ist gewiss kein Zufall, dass niemand in sieben Jahren rot-grüner Bundesregierung auf die Idee gekommen ist, Scheers Energiepläne auch nur mit spitzen Fingern anzufassen. Einen solchen politisch Irregeleiteten gar als Umwelt- und Wirtschaftsminister vorzusehen, wie dies Frau Ypsilanti macht, ist geradezu unverantwortlich", sagte die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel, nach der Pressekonferenz von Hermann Scheer.

"Offensichtlich muss sich Herr Scheer erstmal über die politischen Verhältnisse der vergangenen Jahrzehnte in Hessen informieren", forderte Apel. "Schließlich war es die rot-grüne Vorgängerregierung, die von 1991 bis 1999 lediglich sieben Genehmigungen erteilte und damit sicherheitserhöhende Investitionen massiv verhindert hat. Dem stehen 86 Genehmigungen für sicherheitserhöhende Maßnahmen seit 1999 unter einer CDU-geführten Landesregierung mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro entgegen.

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Die heutige Pressekonferenz mit ihren "substanzlosen Aussagen" verdeutliche einmal mehr, weshalb selbst in seiner eigenen Partei und in der SPD-Bundestagsfraktion bislang niemand Scheers Visionen gefolgt ist. "Warum darf der von Frau Ypsilanti hoch gelobte Umwelt- und Energieexperte seine vermeintlichen Qualitäten nicht als ordentliches Mitglied im zuständigen Fachausschuss des Bundestages einbringen? Warum wollte ihn der frühere SPD-Parteivorsitzende Gerhard Schröder aus der Partei ausschließen?", fragte Apel abschließend.

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