Einen "untauglichen Versuch", von der Unzulänglichkeit der eigenen energiepolitischen Vorstellungen abzulenken, nannte die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel, die erneut vorgetragene Darstellungen zum Kernkraft Biblis. Bis heute verweigere Frau Ypsilanti eine klare Aussage zu den genauen Standorten der 1.700 Windkraftanlagen, die nach ihren Vorstellungen in Hessen als teilweiser Ersatz für die von Frau Ypsilanti "verteufelte Kernenergie" gebaut werden sollten. "Statt die Fakten auf den Tisch zu legen, drückt sie sich vor eindeutigen Aussagen und schiebt die Verantwortung auf die Kommunen. Aber die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, vor welcher Haustür in Zukunft ein Windrad errichtet wird. Reden sie mit ihren sozialdemokratischen Freunden in den Städten und Gemeinden, dann werden Sie wissen wie groß die Begeisterung innerhalb der eigenen Partei und Bevölkerung ist, mit der Errichtung von 1.700 Windkraftanlagen beglückt zu werden", forderte Apel.

Die heutige Ausführungen der hessischen SPD bezeichnete die CDU-Politikerin als erneuten Belege für deren "Unfähigkeit", den zukünftigen Herausforderungen in der Energiepolitik und beim Klimaschutz mit realistischen Konzepten zu begegnen. Es dürfe nicht sein, dass von vornherein Energieträger aus "rein ideologischem Kalkül" mit einem Tabu belegt würden.
"Wir müssen einen Weg gehen, der auch in den nächsten Jahren Energie sicher, preiswert und umweltverträglich zur Verfügung stellt", sagte Apel. Es sei "Unsinn", die deutschen Kernkraftwerke auf dem hohen internationalen sicherheitstechnischen Niveau vorzeitig vom Netz zu nehmen.
 

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