Die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Elisabeth Apel, hat die SPD-Landesvorsitzende Ypsilanti aufgefordert, "endlich konkret" zu werden und die Fragen, die ihr gestellt werden auch zu beantworten. "Frau Ypsilanti weicht im Interview mit dem Wiesbadener Kurier in der mittlerweile gewohnten Manier allen entscheidenden Fragen aus. Die SPD-Vorsitzende muss den Menschen in Hessen endlich sagen, wo konkret und vor wessen Haustüre sie ihre Windräder aufstellen will", verlangte die CDU-Politikerin.

Stattdessen stehle sich Ypsilanti
„aus der Verantwortung" und schiebe die Entscheidung über die c und
damit den "schwarzen Peter für ihre Utopien" den Kommunen zu. "Jede Aussage zur
Finanzierung oder einem Zeitplan bleiben Sie schuldig und wir fragen uns: was
wollen sie denn nun wirklich, Frau Ypsilanti?"

Apel meldete zudem Zweifel an der
Glaubwürdigkeit der Aussagen der SPD-Politikerin an. Wenn die BILD am 14.
Oktober 2006 vermelde "Andrea Ypsilanti will an Hessens Autobahnen über 1700
riesige Propeller aufstellen", so müsse Ypsilanti schon erklären, wie sie dann
heute im Interview zu der Aussage gelange: "Übrigens haben wir nie gesagt, das
wir 1700 Windräder an die Autobahn stellen."
In den SPD-Aussagen zur Schulpolitik
finde sich das gleiche Muster. "Nicht die CDU will die SPD auf ein Etikett für
ihre Einheitsschule festlegen, sondern es ist das gute Recht aller Bürgerinnen
und Bürger in Hessen zu wissen, was die SPD wirklich vorhat. Deshalb sagen wir
in der CDU, welche Zukunftsentwürfe wir haben und stehen zu unserem Wort. Wir
stehen zu preiswertem, umweltverträglichem und sicherem Strom genauso wie dazu,
dass wir die Gymnasien nicht abschaffen werden", stellte Apel abschließend fest.

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