„Äußerst verwundert“ zeigte sich die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel, in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses über die „hellseherischen Fähigkeiten“ der SPD-Abgeordneten Sabine Waschke. Noch bevor der Umweltausschuss über den SPD-Antrag zum Biosphärenreservat Rhön entschieden hatte, war das vermeintliche Abstimmungsergebnis der Presse bereits zugeleitet worden.

Die CDU-Politikerin lobte die landrätliche Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön: „Das Biosphärenreservat hat sich sehr gut weiter entwickelt und es bestehen viel versprechende Ansätze zur Zusammenarbeit mit den anderen Bundesländern. Es gibt für uns überhaupt keinen Anlass, an der fachlichen Qualifikation der Bediensteten zu zweifeln, wie es aus dem SPD-Antrag unterschwellig herausklingt", fasste Apel zusammen. Aus diesem Grund bestehe kein Bedarf für Veränderungen.
Im Übrigen habe der SPD-Antrag in der Landesregierung den völlig falschen Adressaten: „Wenn die SPD die Verwaltung vom Landrat hin zum Land verlagern will, sollte sie einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Beratung vorlegen“, sagte Apel. Sie wundere sich, dass der SPD solche Formalitäten nicht geläufig seien, so Apel abschließend.
 

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