• Teilnahme von 21 der 33 Schulträger belegt hohe Attraktivität des Paktes für den Nachmittag bei Eltern, Schülern und Schulträgern
  • Stellen im Ganztagsbereich werden zum kommenden Schuljahr um fast zehn Prozent erhöht
  • Grundsätze der Freiwilligkeit und Angebotsvielfalt bleiben Leitlinien beim Ganztagsausbau in Hessen

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Hessischen Kultusministeriums zur Ausweitung der Ganztagsangebote erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Zum kommenden Schuljahr 2017/18 profitieren Eltern und Schülern einmal mehr von den entschlossenen und kontinuierlichen Anstrengungen der Landesregierung zum Ausbau der Ganztagsangebote in Hessen. Mit dem Pakt für den Nachmittag geht das größte Ganztagsprogramm in der Geschichte unseres Bundeslandes nunmehr in sein drittes Schuljahr.

Nachdem sich in den ersten beiden Jahren bereits 16 der 33 kommunalen Schulträger für eine Teilnahme am Pakt für den Nachmittag entschlossen haben, nehmen zum Schuljahr 2017/18 mit dem Landkreis Kassel, dem Werra-Meißner-Kreis, dem Landkreis Fulda, dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Limburg-Weilburg nochmals fünf weitere Schulträger am attraktiven Angebot des Landes teil. Der Pakt für den Nachmittag ist ein freiwilliges und individuell ausgestaltetes Bildungs- und Betreuungsangebotes für Schülerinnen und Schüler von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr in Kooperation mit den Kommunen und örtlichen Trägern. Durch die in den bisherigen und in den neu hinzugekommenen Schulträgerbezirken angemeldeten Schulen steigt die Zahl der Schulen im Pakt für den Nachmittag um insgesamt 46 auf nunmehr 168 Schulen.

Über diesen Schwerpunkt im Grundschulbereich hinaus ermöglicht die Landesregierung jedoch zum kommenden Schuljahr auch wieder allen Schulen im weiterführenden Bereich eine Neuaufnahme in das reguläre Ganztagsprogramm des Landes oder eine Profilerweiterung bzw. einen Profilwechsel im Rahmen bereits bestehender Maßnahmen. So werden insgesamt 26 Schulen neu in das Ganztagsprogramm des Landes aufgenommen, 170 Schulen erhalten eine Erweiterung in den bestehenden Profilen und 22 Schulen wechseln in ein höheres Profil. Für die gesamten Maßnahmen im Ganztagsbereich stellt die Landesregierung zum kommenden Schuljahr zusätzliche 223 Stellen zur Verfügung, so dass mit über 2.400 Stellen und einer abermaligen Erhöhung um rund 10 Prozent zum wiederholten Male eine neue Bestmarke bei der Versorgung der hessischen Schulen mit Stellen im Ganztagsbereich erzielt wird.

Die hohe Popularität der hessischen Ganztagsangebote liegen sowohl beim Pakt für den Nachmittag wie auch bei den weiterführenden Schulen allerdings auch in den beiden Leitideen der Wahlfreiheit und der Angebotsvielfalt begründet. Anstelle des von der Opposition geforderten Modells einer flächendeckenden gebundenen Zwangsganztagsschule ohne Wahlmöglichkeit, wollen wir die Entscheidung über die grundsätzliche Teilnahme und über die Art des gewünschten Ganztagsangebotes den Familien selbst überlassen. Der Pakt für den Nachmittag entspricht daher durch seine Berücksichtigung der regionalen und schulspezifischen Besonderheiten sowie die hohe Flexibilität der Angebote geradezu beispielhaft den individuell sehr unterschiedlichen Betreuungsbedürfnissen der Eltern.“

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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