Das Bild, das die GEW von den Studienbedingungen an hessischen Hochschulen zeichne, sei völlig unzutreffend, sagte die hochschulpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Eva Kühne-Hörmann, anlässlich einer GEW-Pressekonferenz von Montag.

„Fakt ist: Seit 1999 haben wir die Zuschüsse des Landes an die Hochschulen auf Rekordniveau gesteigert. Waren es 1998, dem letzten rot-grünen Regierungsjahr in Hessen, noch 963 Millionen Euro, werden es im kommenden Jahr fast 1,2 Milliarden Euro sein. Die Entwicklung der Landesmittel für den Hochschulbau hat sich seit 1998 sogar mehr als verdreifacht.“ Außerdem habe die CDU die Eigenverantwortung der Hochschulen deutlich gestärkt – im Interesse der Profilbildung in Forschung und Lehre.

„Die Darstellung der GEW ist völlig unzutreffend; die GEW nimmt die Welt durch eine ideologische Brille wahr." Die GEW hätte lieber zu den Hochzeiten ihres Einflusses - also unter der rot-grünen Vorgängerlandesregierung – ihre Stimme gegen die damalige Unterfinanzierung der Hochschulen erheben sollen. Dabei habe sie wie SPD und Grüne selbst versagt, so die Hochschulexpertin.

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