• Bei 12 von 34 Morden der RAF konnte bis heute nicht einmal die Täterschaft aufgeklärt werden
  • Ermittlungsbehörden müssen jeder Spur nachgehen
  • Kampf gegen jede Form des Extremismus wird fortgesetzt

Anlässlich des 40. Todestags des ehemaligen Generalbundesanwaltes Siegfried Buback erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Holger Bellino:

„Am 7. April 1977 wurde der damalige Generalbundesanwalt Siegfried Buback Opfer der linksterroristischen Roten Armee Fraktion. Genau wie bei der rechtsterroristischen Mordserie des NSU haben auch die Linksterroristen der RAF ihre Opfer absolut kaltblütig und aus niedrigen, menschenverachtenden Beweggründen getötet. Bei der Mordserie der RAF konnte bei 12 der 34 Morde bis heute nicht einmal die Täterschaft geklärt werden, eine unglaubliche Belastung für die Angehörigen der Opfer. Trotz allen Einsatzes der Ermittlungsbehörden, kommt es leider auch vor, dass Straftaten nicht vollkommen aufgeklärt werden können. Beim NSU-Prozess in München erleben wir die Angeklagte Zschäpe, die die Unwissende spielt. Aber auch bei der Mordserie der RAF gibt es eine Vielzahl von vermutlichen Tatbeteiligten, welchen dies jedoch bislang nicht‎ nachgewiesen werden konnte. Auch Mitwisser im Dunstkreis der jeweiligen Szene schweigen hartnäckig. Dies ist nur schwer zu ertragen. Wir werden unseren entschiedenen Kampf gegen jede Form des Extremismus weiter fortsetzen. Gewalt, ob aus religiöser, rechter oder linker Gesinnung heraus, muss in einem Rechtsstaat immer mit allen Mitteln bekämpft werden.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ihr Ansprechpartner

holger.bellino

Holger Bellino

Parlamentarischer Geschäftsführer und Obmann im UNA 19/2

Kontakt für Rückfragen