Anlässlich der dritten Lesung zur Änderung des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Schwangerschaftskonfliktgesetz** erklärte die frauenpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg:**

„In Hessen wird weiterhin ein flächendeckendes Angebot an Beratungsstellen mit einem breiten Trägerangebot gesichert. Frauen, deren Partner und Familien können weiterhin die Beratungsangebote in allen Fragen der Sexualaufklärung, Familienplanung und Schwangerschaft nutzen. Im Schwangerschaftskonfliktfall steht die notwendige fachkundige Beratung und Hilfe zur Verfügung. Gerade in Situationen der ungeplanten oder unerwünschten Schwangerschaft bekommen Frauen und oft auch Männer hier die notwendige Unterstützung. Die Schwangerschaftskonfliktberatung leistet einen wichtigen Beitrag auch für ein JA zum Kind.

Mit der Verabschiedung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes wird die bewährte Erstattung von  Pauschalen, basierend auf Personalkostenberechnung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in Hessen an die Beratungsstellen fortgesetzt, denn das Verfahren hat sich bewährt.

Neu ist, dass das Auswahlverfahren für die Beratungsstellen nur noch alle drei Jahre stattfinden muss und die Träger der Beratungsstellen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine  deutlich längere Planungssicherheit haben ohne die Flexibilität bei  jährlichen Tarifänderungen zu verlieren.

Ein positives Signal sei ebenso die Verankerung einer eigenständigen Honorierung von Beratungen bei der vertraulichen Geburt im Gesetz. Die vertrauliche Geburt sei ein guter Weg für schwangere Frauen, die sich persönlich in einer schwierigen Konfliktsituation befinden. Ihnen  ein Beratungsangebot zu machen, sei eine ganz wichtige Unterstützung für die Schwangeren, um Ihnen die Entscheidung zur geschützten und medizinisch betreuten Entbindung zu erleichtern.“

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