• Mit LOEWE seit 2008 über 729 Millionen Euro in Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen investiert
  • Insgesamt Investitionen von mehr als 1,74 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung in Hessen ausgelöst
  • LOEWE-Programm wird weiterhin zentraler Bestandteil der hessischen Forschungspolitik sein

Das hessische Forschungsförderprogramm LOEWE war heute Gegenstand der Regierungserklärung von Wissenschaftsminister Boris Rhein. Erneut wurde die breite Wirkung dieses bundesweit einmaligen, auf transparenten gutachterlichen Auswahlprozessen beruhenden Förderprogrammes betont. Dazu erklärte die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Karin Wolff:

„Forschung und Wissenschaft, Innovationen sowie der Transfer von Ideen in die Unternehmen sind zentrale Voraussetzungen für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in unserem Land. Daher setzen wir mit dem Forschungsförderprogramm LOEWE – als Kernstück unserer Politik – klare Anreize, um Forschung und Wissenschaft sowie innovative Ideen zu fördern. Denn Forschung und Entwicklung haben im Chancenland Hessen Vorfahrt!

Seit 2008 wurden mittlerweile über 729 Millionen Euro in Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen bereit gestellt. Insgesamt haben wir Investitionen von mehr als 1,74 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung ausgelöst. Dank der konsequenten Forschungspolitik der CDU-geführten Landesregierung zählt Hessen heute in wichtigen Zukunftstechnologien, wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung und der IT-Forschung zu den führenden Ländern.

Das LOEWE-Programm steht gemeinsam mit dem Hochschulbauprogramm HEUREKA für die beispielhafte Modernisierungs- und Investitionsoffensive des Hochschul- und Forschungsstandortes Hessen: Drei Milliarden Euro sind bis 2021 und eine weitere Milliarde bis 2026 geplant. Außerdem wird aus dem Hessischen Hochschulpakt zwischen der Landesregierung und den Hochschulen eine Rekordausstattung von neun Milliarden Euro bis 2020 bereit gestellt. Dadurch haben Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihr Profil bundesweit und international deutlich schärfen können.

Diese Erfolgsbilanz können viele Beispiele aus den vergangenen Jahren verdeutlichen: Das ehemalige LOEWE ‚Biodiversität- und Klima-Forschungszentrum (BiK-F)‘ in Frankfurt ist seit dem 1.Januar 2015 Teil der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und hat damit die Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft gefunden, deren Institute durch den Bund und die Länder aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung gemeinsam gefördert werden. Grundlage für diese Entwicklung war die Förderung aus dem LOEWE-Programm in Höhe von 47,5 Millionen Euro und zusätzlichen 20,9 Millionen Euro Baumitteln in den Jahren 2008 bis 2014. Das Darmstädter IT-Forschungszentrum CASED wurde im Zeitraum 2008 bis 2016 mit 36,5 Millionen Euro und zusätzlichen neun Millionen Euro Baumitteln unterstützt. Auf dieser Grundlage entstand das größte europäische Kompetenzzentrum für IT-Sicherheitsforschung in Europa ‚Center for Research in Security and Privacy (CRISP)‘.

Gerade in Zeiten großer politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen müssen wir als CDU-Fraktion auf Forschung und Innovation setzen, um das Chancenland Hessen zukunftsfest zu machen.“

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Karin Wolff

Vorsitzende des Hauptausschusses, Sprecherin für Wissenschaft und Kunst, Medienpolitische Sprecherin, Staatsministerin a.D.

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