Als „guten Tag für Deutschland“ hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Dr. Franz Josef Jung, das heutige Ergebnis der Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag bezeichnet. „Das Signal des heutigen Tages ist klar: Das Projekt Rot-Grün ist gescheitert“, so Jung, der als Spitzenkandidat in den Wahlkampf der hessischen CDU für die Bundestagswahl ziehen soll. Jung erinnerte daran, dass Rot-Grün seinen Anfang vor vielen Jahren in Hessen gemacht hat. „Hier sind SPD und Grüne aber auch mit als erstes wieder abgewählt worden.“

Dass gerade einmal die Hälfte der Koalitionsabgeordneten der Aufforderung der SPD-Spitze gefolgt sei, sich der Stimme im Bundestag zu enthalten, zeige die „tiefe Spaltung der Partei". Die Bundestagswahl werde zu einer Richtungswahl. „Wir werden die Alternati­ven aufzeigen: weiter abwärts mit Rot-Grün oder aufwärts mit der Union.“ Die Union werde in den nächsten Wochen um jede Stimme kämpfen. „Die anderen können es nicht.“
„Wenn die Wähler es wollen, werden wir beweisen, dass wir es besser können“, so Franz Josef Jung am Freitag. Die Bilanzen der CDU-geführten Regierungen in den Bundesländern zeige: „Wo die Union regiert, läuft´s besser.“
Nach Ansicht Jungs müsse die Union den Menschen „reinen Wein einschenken“. „Rot-Grün hat die Menschen lange genug betrogen“, so der Fraktionschef. Die Haushalts­lage sei katastrophal. „Der Weg ist schwierig, es gibt aber auch große Chancen.“ Ziel müsse es jetzt sein, das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen. „Deshalb müssen wir das, was wir nach dem Wahltag machen werden, auch in unser Regierungsprogramm schreiben.“

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