„Jedes Kind frühzeitig und bestmöglich fördern – das ist das Ziel unseres Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von Geburt an bis zu zehn Jahren, einem bundesweit beispielhaften Modellprojekt“, sagte am Dienstag der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Franz Josef Jung, zur Bekanntgabe der ausgewählten Modelleinrichtungen durch die Landesregierung. „Mit dem neuen Kindergarten- und Schuljahr beginnt jetzt der Praxistest an 45 Modellstandorten mit Kindergärten und Grundschulen. Der Bildungs- und Erziehungsplan ist unser Masterplan für Bildung von Anfang an. Damit legen wir sehr früh die Grundlagen für den späteren Erfolg der Kinder in Schule und Beruf.“

„Die frühkindliche Entwicklungsphase ist für die Bildungsvermittlung ganz entscheidend. Kinder haben die besten Lernvoraussetzungen. Sie sind ganz begierig darauf, neue Dinge zu lernen und die Welt zu begreifen", sagte der CDU-Politiker. Gemeinsam mit dem weltweit anerkannten Leiter des bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, Prof. Dr. Wassilios Fthenakis, habe Hessen die modernsten Erkenntnisse in der frühkindlichen Bildung an Kindergärten und Grundschulen umgesetzt. Daraus ist der Bildungs- und Erziehungsplan entstanden, der die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Kindes in den Mittelpunkt stellt. „Damit erreichen wir die dringend notwendige Verzahnung von vorschulischer und schulischer Bildung. Ganz wesentlich ist aber auch der Einbezug der Eltern. Alle ziehen an einem Strang in dieselbe Richtung, zum Wohl des Kindes“, sagte Jung. „Das ist eine Bildungsförderung aus einem Guss.“
„Das große Interesse von Kindergärten und Grundschulen, schon in der Erprobungsphase dabei zu sein, bestätigt unsere Bildungspolitik in Hessen, die größten Wert auf kindgerechtes, optimales Fördern und Fordern legt. Wir sehen die Chancen und Möglichkeiten jedes Kindes, die es zu unterstützen und zu stärken gilt. Das sehen auch die Modelleinrichtungen so. Deshalb bin ich mir sicher, dass die Erprobung ein voller Erfolg wird!“, erklärte Jung.
Jung erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass nach neuesten Erkenntnissen die Zahl der Hauptschüler, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen, in Hessen in den vergangen Jahren immer weiter zurückgegangen ist. „Das ist zum einen ein Ergebnis unserer Politik, die Hauptschulen zu stärken. Es zeigt zum anderen deutlich: Möglichst frühzeitige Bildungsförderung zahlt sich aus. Mit den von uns eingeführten Deutsch-Sprachkursen noch vor der Einschulung und dem Bildungs- und Erziehungsplan schaffen wir mittel- und längerfristig weitere Voraussetzungen dafür, dass immer mehr Jugendliche einen guten Start ins Berufsleben erhalten. Da hat Rot-Grün in Hessen jahrzehntelang versagt. Mit unserer Bildungspolitik fördern wir jedes Kind optimal und begabungsgerecht, wir lassen keines zurück“, so Jung abschließend.
 

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