Ab Frühjahr 2017 will der Low-Cost-Anbieter Ryanair auch vom Flughafen Frankfurt/Main aus Verbindungen anbieten. Dies teilten die Fraport AG und die in Dublin ansässige Fluggesellschaft am Mittwoch mit. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg begrüßte die Zusammenarbeit und erklärte dazu:

„In der europäischen Luftfahrtbranche gibt es seit Jahren eine Entwicklung hin zu Low-Cost-Anbietern. Daran wird sich künftig auch der Frankfurter Flughafen mit dem heute vorgestellten Angebot durch Ryanair beteiligen. Fraport liegt damit im Trend der großen Flughäfen. Im internationalen Wettbewerb darf Fraport eine solche Entwicklung nicht einfach nur beobachten, sondern muss sich daran aktiv beteiligen. Nur so kann das Wachstum gesteigert und Arbeitsplätze gesichert werden. Die heute vorgestellte Zusammenarbeit eröffnet nicht nur Ryanair einen neuen Markt an einem internationalen Drehkreuz mit einem großen Einzugsgebiet. Auch für die Fraport AG ergeben sich weitere Wachstumsmöglichkeiten im Wettbewerb mit anderen Großflughäfen. Sie kann die Auslastung des Flughafens Frankfurt verbessern und reagiert gleichzeitig auf Veränderungen der Kundenwünsche bei Kurzstreckenverbindungen und stark nachgefragten Tourismuszielen. Auf diese Veränderungen hat sich mit Eurowings auch die Lufthansa AG eingestellt, die Frankfurt allerdings nicht anfliegt.

Am Flughafen Frankfurt arbeiten fast 81.000 Menschen aus der Region. Er ist damit die größte Arbeitsstätte in Deutschland und ein Jobmotor, der berufliche Perspektiven für Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen eröffnet. Er bietet bei allen Herausforderungen große Chancen für ein exportorientiertes Land wie Hessen und das Rhein-Main-Gebiet. Die Flotte von Ryanair besteht im Übrigen nach eigenen Angaben ausschließlich aus Maschinen des Typs Boeing 737-800. Diese sind modern und vergleichsweise lärmarm. Die Reduzierung der Fluglärmbelastung bleibt für uns eine Dauer-Aufgabe.“

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Michael Boddenberg

Fraktionsvorsitzender, Staatsminister für Bundesangelegenheiten a.D.

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