• Zusammenarbeit von Polizei, Kommunen und Bürgern
  • Analyseverfahren und enge Kooperation für lokale Herausforderungen
  • Sicherheitsprojekt startet zunächst in vier Modellkommunen

Anlässlich der Vorstellung der kommunalen Sicherheitsinitiative KOMPASS durch den Hessischen Innenminister Peter Beuth, erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer:

„Sicherheit ist ein Kernpunkt der CDU-geführten Landesregierung. Wir stellen uns mit innovativen Maßnahmen auf die sich verändernde Sicherheitslage ein und unsere Sicherheitsbehörden in Hessen sind gut gerüstet. Mit der bundesweit einmaligen kommunalen Sicherheitsinitiative KOMPASS setzen wir einen weiteren Akzent und stärken die Sicherheit vor Ort. KOMPASS ist die Abkürzung für das ‚KOMMunalProgrAmm SicherheitsSiegel.‘ Hierbei sollen passgenaue Sicherheitskonzepte für die einzelnen Kommunen erarbeitet und umgesetzt werden. Dafür braucht es die Beteiligung der relevanten Akteure auf kommunaler Ebene: Kommune, Polizei und Bürger.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den örtlichen Sicherheitspartnern und den Bürgerinnen und Bürgern, individuelle Lösungen für mehr Sicherheit vor Ort zu erarbeiten und im ständigen Austausch laufend anzupassen. KOMPASS bietet eine detaillierte Sicherheitsanalyse und passgenaue Lösungen für die jeweilige Situation. Schwerpunkt ist die Prävention in all ihren Facetten: Verkehrs- Jugend- und Seniorenprävention, Videoüberwachung, städtebauliche Kriminalprävention und nicht zuletzt das Programm Schutzmann vor Ort – das wir mit 30 neuen Stellen noch mal aufgestockt haben. Wir bieten bereits ein breites Angebot an Möglichkeiten und Projekten. Mit KOMPASS bündeln wir das ‚Know-How‘ aller an der Sicherheit beteiligten Akteure und stellen der Kommune mit dem KOMPASS-Berater einen qualifizierten Ansprechpartner an die Seite, mit dem ortsspezifische Konzepte erarbeitet werden. Kern von KOMPASS ist ein neues Analyseverfahren, die enge Kooperation zwischen Polizei und Kommune, sowie die gezielte Einbindung der Bürger zur Lösung lokaler Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Dabei ist uns die aktive Bürgerbeteiligung ein wichtiges Anliegen, denn die Menschen und Organisationen vor Ort wissen oft selbst am besten wo die konkreten Herausforderungen liegen. Deswegen müssen die verschiedenen Akteure eingebunden werden. Gemeinsam können Lösungen gefunden, umgesetzt und die Sicherheit vor Ort verbessert werden.

Im Rahmen des Projektes KOMPASS werden 14 zusätzliche Stellen in den Polizeipräsidien und zwei zusätzliche Stellen in einer KOMPASS-Geschäftsstelle beim Landeskriminalamt bereitgestellt. Zunächst wird das Programm in vier Modellkommunen starten: Hanau, Maintal (beide Main-Kinzig-Kreis) sowie Bad Homburg v. d. Höhe (Hochtaunuskreis) und Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis). Das Projekt soll wissenschaftlich begleitet und anschließend evaluiert werden – der Plan ist es KOMPASS anschließend für alle hessischen Städte und Gemeinden anzubieten. Auch eine Zertifizierung ist geplant. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen bekommt die jeweilige Kommune ihr eigenes Sicherheitssiegel.

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Alexander Bauer

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