• Gemeinsamer Ausbau macht Rhein-Main flächendeckend schneller digital
  • Kooperation zwischen Landkreisen, kreisfreien Städten und Privatwirtschaft sichert Wettbewerbsfähigkeit der Region
  • Beim Breitbandausbau haben wir Stadt und Land im Blick

Anlässlich der heutigen Unterzeichnung zum gemeinsamen Gigabitausbau in der Metropolregion FrankfurtRheinMain erklärte der digital- und urheberrechtspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Hartmut Honka:

„Die rasante Digitalisierung der Gesellschaft erfordert in der Fläche verfügbare Breitbandverbindungen, nicht nur für Unternehmen und Institutionen. Die digitale Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor und wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Hessen. Mit der heutigen Unterzeichnung zum Gigabitausbau bekennen sich die Landkreise und Städte zu einem regionalen Kooperationsprojekt, mit dem zügig ein einheitlicher Glasfaserausbau ermöglicht und Planungssicherheit gewonnen wird. Dass dieser gemeinsame Handlungswille mit der Gigabitregion FrankfurtRheinmain jetzt demonstriert wird, ist ein richtiger und wichtiger Schritt.

Durch die großflächige Beteiligung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, der Landkreise und kreisfreien Städte werden Synergieeffekte geschaffen, die einen erweiterten eigenwirtschaftlichen Ausbau durch die Privatwirtschaft versprechen. Bereits jetzt sind die Kapazitäten für den Breitbandausbau in Deutschland knapp bemessen. Ein konzertiertes gemeinsames Vorgehen der Metropolregion ist die beste Antwort, die die Region geben kann. Gemeinsam ist der Ausbau schneller und effektiver möglich, als dass jede Kommune und jeder Landkreis es für sich allein organisiert.

Um einen flächendeckenden und zügigen Gigabitausbau zu erreichen, müssen Landkreise und Städte eng mit der Privatwirtschaft kooperieren. Dass solche Kooperationsprojekte erfolgsversprechend sind und für eine leistungsfähige Infrastruktur auch in den ländlichen Regionen sorgen, zeigt das Beispiel der Nordhessen GmbH. Der Zusammenschluss der fünf nordhessischen Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner zu Europas größtem Breitbandausbauprojekt, ist ein Erfolgsmodell und wird durch das Land im Rahmen der Entwicklung des ländlichen Raums entsprechend gefördert.

Beim Breitbandausbau nimmt Hessen eine Spitzenposition unter den Ländern ein. Vier der zehn am besten versorgten Landkreise in Deutschland liegen in unserem Bundesland. Insbesondere die Region FrankfurtRheinMain ist mit einer 93%igen Breitbandversorgung über 50Mbit/s sehr gut aufgestellt. Die heutige Unterzeichnung für das Groß-Projekt der Gigabitregion FrankfurtRheinMain unterstützen wir vollumfänglich, denn sie stellt einen wichtigen Beitrag in Richtung Umsetzung unserer Gigabitstrategie dar: Bis 2025 soll die Dateninfrastruktur Bandbreiten von 1 GBit/s ermöglichen. 2030 sollen dann flächendeckend Glasfaserleitungen bis in jedes Haus und jedes Unternehmen in Hessen reichen.“

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Hartmut Honka

Vorsitzender Unterausschuss Justizvollzug,
Sprecher im Ausschuss für Digitales und Datenschutz

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