Vorbehaltlich von Neuwahlen hat der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gottfried Milde, die Überlegung von Finanzminister Karlheinz Weimar als „sinnvoll und klug“ bezeichnet, den Haushaltsentwurf erst nach der Bundestagswahl in den Landtag einzubringen. „Der Ausgang einer möglichen Neuwahl des Deutschen Bundestags hat auch Auswirkungen auf die finanzpolitischen Rahmenbedingung in den Bundesländern. Es wäre absurd, jetzt einen fertigen Entwurf vorzulegen, der im September neu geschrieben werden müsste.“

Die Kritik der Opposition hat Milde als „den üblichen Klamauk" scharf zurückgewiesen. „Während Finanzminister Eichel mit Luftbuchungen und Tricks versucht einen Haushalt zu zaubern, der jeder seriösen Grundlage entbehrt, setzt Hessen bei der weiteren Finanzplanung auf Kontinuität, die auch eine mögliche Bundestagsneuwahl überdauert. Daran sollten sich die anderen Parteien ein Beispiel nehmen“, erklärte der CDU-Politiker.
 

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