• Zahlreiche Förderangebote und Initiativen zur Unterstützung von Gründern und bestehenden Unternehmen etabliert
  • Masterplan für die Start-up-Region Frankfurt/Rhein-Main umsetzen und Gründer von Bürokratie entlasten

Die Situation von Forschung und Entwicklung, Innovationen und Gründungen wurde heute im Hessischen Landtag diskutiert. Die Regierungsfraktionen hatten hierzu einen eigenen Antrag „Mit Konsequenz und System für Hessens Wirtschaft eintreten“ eingebracht. Dazu erklärte der zuständige Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion und Mitglied im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss, Manfred Pentz:

„Wir wollen und werden weiterhin kreative Unternehmer und mutige Existenzgründer unterstützen. Damit stärken wir nicht nur Unternehmen als solche, sondern die wirtschaftliche Dynamik in unserem Land und treiben damit den digitalen Strukturwandel voran. Dazu hat die schwarz-grüne Landesregierung zahlreiche Förderangebote und Initiativen entwickelt:

  • Der Mitte 2016 angelaufene „Innovationskredit Hessen“ richtet sich an innovative und schnell wachsende Unternehmen und Gründungen.

  • Auch die wichtige Ausstattung mit Wagniskapital haben wir verbessert, indem sich das Land am öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner GmbH & Co. KG beteiligt hat.

  • Mit dem „TechQuartier“ in Frankfurt existiert ein zentraler Hotspot für die Ansiedlung und Unterstützung von Start-up-Unternehmen, z. B. aus dem Finanzsektor.

  • Auch in der „Digitalstadt Darmstadt“ herrschen hervorragende Bedingungen für Innovation und Unternehmensgründung.

Diese Rahmenbedingungen wollen wir weiter verbessern. Dazu gehört auch der Masterplan für die Start-up-Region Frankfurt/Rhein-Main. Sie soll sich innerhalb von fünf Jahren zum führenden FinTech-Hub in Kontinentaleuropa sowie einer international anerkannten Tech-Region entwickeln. Zudem haben wir im Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen vereinbart, Unternehmer insbesondere in den ersten beiden Jahren nach der Gründung von Bürokratie entlasten zu wollen. Konkret bedeutet das z. B. die Befreiung von Berichtspflichten oder auch eventuelle Entlastungen von Beiträgen (z. B. IHK und HWK), die wir mit den betroffenen Kammern diskutieren wollen.

Hessen hat in den vergangenen Jahren dauerhaft wirksame, beispielhafte Forschungs- und Vernetzungsstrukturen aufgebaut. Mit den „House of“-Strukturen, wie z. B. dem „House of Logistics and Mobility“ (HoLM), werden regionale Kooperationsnetzwerke gefördert. Sie leisten Wissenstransfer und Fortbildung, fördern den Austausch, betreiben Standortmarketing, helfen bei der Drittmittelakquise und entwickeln eine Forschungsagenda. Allein dank des Forschungsförderprogrammes LOEWE des Landes belaufen sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung einschließlich der eingeworbenen Drittmittel und Eigenmittel von Unternehmen zwischen 2008 und 2019 auf mehr als 1,8 Milliarden Euro.

Mit guter und kluger Standortpolitik wird es uns weiterhin gelingen, die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft zu bewältigen sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, damit Hessen stark bleibt.“

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Manfred Pentz

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