„Wenn zum kommenden Schuljahr rund die Hälfte der Gymnasien zu G9 zurückkehren und die andere Hälfte bei G8 bleiben möchte, so bestätigt dies eindrucksvoll die Entscheidung des Ministerpräsidenten zur Einräumung einer selbständigen Wahl der Gymnasien über ihre gewünschte Organisationsform. Mit den Kooperativen und Integrierten Gesamtschulen stehen den Eltern zudem weitere Alternativen zur Verfügung, die ein G9-Angebot in allen Regionen Hessens gewährleisten. Im Gegensatz zur Zwangsbeglückung von SPD und Grünen, die den Eltern durch die Abschaffung der Gymnasien überhaupt keine Auswahlmöglichkeiten mehr erlauben würde, hat die CDU-geführte Landesregierung somit eine echte und umfassende Wahlfreiheit für alle geschaffen“, kommentiert der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Schork, das quantitative Ergebnis der Einführung der Wahlfreiheit für Gymnasien. 

„Während sich in einigen Regionen die Schulgemeinden für eine Rückkehr zu G9 ausgesprochen haben, sehen wiederum andere in der Beibehaltung des achtjährigen Gymnasiums oder in einem parallelen Angebot von G8 und G9 ihr bevorzugtes Modell. Diesen unterschiedlichen Anliegen und Bedürfnissen hat die Landesregierung durch die Eröffnung der Wahlfreiheit umfassend Rechnung getragen und die Entscheidung jener Ebene überlassen, die ihre regionalen Präferenzen am besten beurteilen kann: den Verantwortlichen vor Ort. In Abstimmung mit den Eltern, Lehrern, Schülern und Schulträgern können die Gymnasien zum kommenden Schuljahr die gymnasiale Organisationsform ihrer Wahl umsetzen. Die Ausgestaltung der Wahlfreiheit für Gymnasien steht dabei in der bewährten und guten Tradition einer Schulpolitik der CDU-geführten Landesregierung, die nicht auf engstirnige und ideologisch motivierte Konzepte setzt, sondern mit einem Höchstmaß an Sensibilität und Augenmaß durch differenzierte und ausgewogene Lösungsansätze auf die regional unterschiedlichen Bedürfnisse der Schulgemeinden reagiert,“ so Schork. 

„Die beiden tragenden Säulen der Wahlfreiheit und der Schulvielfalt sind dabei das dezidierte Gegenmodell der CDU-geführten Landesregierung zu den von der SPD und ihren Wunschkoalitionären der Grünen und der Linken forcierten Plänen zur Abschaffung der Gymnasien und damit auch zur Beseitigung von Schulvielfalt und Wahlfreiheit in Hessen. Während die SPD in ihren Verlautbarungen permanent die Freiheit und Selbständigkeit der Gymnasien zu attackieren sucht und zum Feldzug gegen die Wahlfreiheit aufruft, verfolgen die Genossen in gleichem Atemzug noch immer ihre rückständigen Pläne zur Umsetzung einer sozialistischen Einheitsschule mit Einheitslehrplänen und Einheitsstundentafeln. Statt auf die individuellen Bedürfnisse und Anliegen der Schülerinnen und Schüler einzugehen, soll jegliche Individualität in das Prokrustes-Bett des sozialistischen Einheitsschülers mit gleichem Abschluss und gleichen Lerninhalten gepresst werden. Dass sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Schäfer-Gümbel gerade erst vor wenigen Tagen nochmals ausdrücklich zu den heftig umstrittenen Forderungen des SPD-Fraktionspapiers ‚Haus der Bildung vom 31. Oktober 2012 bekannt und ungeniert die Forderung nach einer Abschaffung des differenzierten Schulsystems erhoben hat, zeugt von der besonders eklatanten Missachtung des Willens der hessischen Eltern, Schüler und Lehrer. Dem ideologisch motivierten Vorhaben der Oppositionsparteien zur rücksichtslosen Zerschlagung der Gymnasien und der flächendeckenden Einführung von Einheitsschulen werden wir daher auch weiterhin mit aller Kraft entgegentreten“, schließt Schork seine Stellungnahme.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag