Der Sprecher für Landesentwicklung und Regionalplanung, Günter Schork, begrüßte die Umsetzung der europäischen Geodateninfrastrukturrichtlinie. Das Hessische Vermessungs- und Geoinformationsgesetz wird hierzu um entsprechende Rechtsnormen ergänzt werden. "Die Umsetzung der Europa-Richtlinie garantiert eine bessere Verfügbarkeit und bessere Nutzungsmöglichkeiten von Geodaten", sagte Schork in der heutigen Plenardebatte in Wiesbaden.

"Allein im Jahr 2009 wird das Land Hessen rund 450.000 Euro in die Einrichtung einer zentralen Kompetenzstelle für Geoinformation und in die Weiterentwicklung zentraler technischer Komponenten der Geodateninfrastruktur in der Landesverwaltung investieren. In den kommenden drei bis fünf Jahren werden weiterhin jährlich rund 300.000 Euro investiert, je nach genauer Ausgestaltung der technischen Details", so Schork.
Hierbei handele es sich um Kosten, die sich lohnten, versicherte der CDU-Politiker. "Es geht darum die Verarbeitung von Geodaten einfacher, schneller und transparenter zu gestalten. Geodaten haben sich zu einer Schlüsselressource in der Informationsgesellschaft entwickelt, doch ohne einheitliche Standards bleibt ein Großteil des Wertschöpfungspotentials ungenutzt", sagte der Sprecher für Landesentwicklung und Regionalplanung. "Insbesondere für Planungs- und Entscheidungsprozesse in der Umweltpolitik sind verlässliche Geodaten unverzichtbar", stellte Schork fest.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag