• Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote überzeugen mit Prinzipien der elterlichen Wahlfreiheit, der Angebotsvielfalt und der Bedarfsorientierung
  • 250 Schulen erweitern zum neuen Schuljahr ihr bisheriges ganztägiges Angebot
  • Positive Bewertung der Eltern laut einer Studie

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz zum Thema „Entwicklung der ganztägig arbeitenden Schulen in Hessen“ erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Die ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote an hessischen Schulen überzeugen nicht nur durch eine hervorragende personelle Ausstattung, sondern entsprechen durch ihre konzeptionelle Ausrichtung auf Wahlfreiheit, Angebotsvielfalt und Bedarfsorientierung den unterschiedlichen Notwendigkeiten und Ansprüchen der Eltern und Schulgemeinden vor Ort. In Fortsetzung der bewährten Praxis aus den vergangenen Schuljahren werden wir das vielfältige Angebot ganztägig arbeitender Schulen auch zum Schuljahr 2019/2020 gezielt ausbauen, um die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig zu unterstützen.

Das Erfolgsmodell ‚Pakt für den Nachmittag‘, das den Eltern hessischer Grundschulkinder ein freiwilliges und individuell ausgestaltetes Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr ermöglicht, entwickeln wir zum kommenden Schuljahr weiter zum ‚Pakt für den Ganztag‘. Damit erfüllen wir den auf Bundesebene vereinbarten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.

Mit 45 neuen Grundschulen im ‚Pakt für den Ganztag‘ werden dann bereits 26 der 33 und damit mehr als 75 Prozent der Schulträger an diesem Erfolgsmodell teilnehmen. Hessen setzt im Schuljahr 2019/2020 für alle teilnehmenden Schulen im ‚Pakt für den Ganztag‘ insgesamt 650 Stellen ein.

Auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen werden die Ganztagsangebote zum kommenden Schuljahr in beträchtlichem Umfang ausgebaut. Zusammen mit den Grundschulen erweitern insgesamt 250 allgemeinbildende Schulen zum neuen Schuljahr ihr bisheriges ganztägiges Angebot bzw. starten damit. Somit verfügen mehr als 61 Prozent der Grundschulen über ein ganztägiges Angebot, dies entspricht einer Steigerung von mehr als 60 Prozent seit Beginn der letzten Legislatur. Entgegen der fälschlicherweise seitens der hessischen SPD geübten Kritik, die Landesregierung forciere nicht den Ausbau der Ganztagsschulbetreuung, wird deren Weiterentwicklung mit hohem Tempo bedarfsorientiert vorangetrieben.

Für die gesamten Maßnahmen im Ganztagsbereich stellt die Landesregierung zum kommenden Schuljahr 350 zusätzliche Stellen zur Verfügung. Mit rund 3.300 Stellen für den Ganztag wurde die Versorgung der hessischen Schulen mit Stellen im Ganztagsbereich seit Beginn der letzten Legislatur verdoppelt.

Der Erfolg ist belegt. Eltern von Ganztagsschülerinnen und -schülern bewerten das Lernen ihrer Kinder laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung mit großer Mehrheit positiv. Der Ausbau der vielfältigen ganztägigen Angebotsformen mit den drei Profilen sowie dem Pakt für den Ganztag entspricht unter Berücksichtigung der regionalen und schulspezifischen Besonderheiten beispielhaft den individuell sehr unterschiedlichen Betreuungsbedürfnissen der Eltern. Wir wollen konsequent diesen Weg des bedarfsorientierten und vielfältigen Bildungs- und Betreuungsangebotes, das auf der elterlichen Wahlfreiheit beruht und Bildungschancen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert, fortführen.“

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Armin Schwarz

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Kulturpolitischen Ausschuss

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